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Marketing & Communications Management an der ISM in Hamburg

Der Studiengang Marketing & Communications Manager an der ISM

Wer an einer Privathochschule studiert, profitiert von kleinen Kursen und individueller Betreuung.

Rieke Meyer ist gerade mal 23 und schon ganz schön weit rumgekommen. Sie war in Neuseeland, hat in Indien gearbeitet und kam kürzlich von ihrem Auslandssemester in Spanien zurück. Ihren Abschluss – einen Bachelor in Marketing & Communications Management der International School of Management (ISM) in Hamburg – möchte die Studentin später für einen Job im Ausland nutzen. Ihr Plan: Marketing in Verbindung mit Tourismus. Ob das geht? Natürlich – Fachleute für Marketing werden in allen Branchen gebraucht.

Eigentlich hatte Rieke gar nicht vor, ein wirtschaftswissenschaftliches Fach zu studieren. „Als Kind wollte ich Tierärztin werden“, erinnert sie sich. Im Teenageralter habe sie sich jedoch mehr für Psychologie interessiert: „Das wollte ich machen, bis ich etwa 18 war.“ Es folgte eine weitere Kehrtwende. Um sich zu orientieren, bewarb Rieke sich nach dem Abi, das sie in Sieghöhe in Niedersachsen absolvierte, bei dem Reiseveranstalter TUI für ein Praktikum. Zwischen Schulabschluss und Arbeitsantritt lagen aber zwei Monate Zeit, die sie mit einer Reise nach Neuseeland überbrückte. „Dort hat es mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wieder hin wollte“, schwärmt sie. Nach ihrem Praktikum verbrachte sie ein ganzes Jahr in Neuseeland, Tourismusstudium inklusive. Einige Monate Praktikum in einer Marketingagentur in Indien schlossen sich an.

Doch dann kam wieder alles anders. „Nach meinen Auslandserfahrungen wollte ich mich auf Tourismus spezialisieren, aber irgendwann habe ich gemerkt, das ist mir nicht genug“, erzählt Rieke. Sie begann, nach einer geeigneten Hochschule für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium zu suchen. Einige Kriterien hätten dabei aber von vornherein festgestanden, berichtet sie: „Es sollte eine private Hochschule sein wegen der kleinen Kurse. Wichtig waren mir außerdem Internationalität, Praxisbezug und ein hoher BWL-Anteil. Und ich wollte unbedingt nach Hamburg.“ Die Wahl fiel deshalb auf die ISM.

Auslandssemester in Valencia

Bei ihrem Auslandssemester in Spanien hat Rieke den Betrieb einer öffentlichen Hochschule kennengelernt.
Auslandssemester an der ISM

Schwerpunkte der ersten drei Semester seien vor allem wirtschaftswissenschaftliches Basiswissen mit Fächern wie Finanzen, Steuern und Recht gewesen, sagt Rieke. Profitiert habe sie dabei auch von der Praxiserfahrung der Dozenten, die neben ihrer Lehrtätigkeit in der Regel weiterhin ihren Berufen nachgehen: „Unser Dozent in Privatrecht hat uns zum Beispiel immer von seinen eigenen Fällen erzählt. So wurde das Fach, das ja eher trocken ist, dann sehr spannend.“

Der Alltag an der Hochschule sei geprägt von einer persönlichen Atmosphäre, lobt Rieke. Die Vorlesungen und Seminare beginnen meistens zwischen 8 und 10 Uhr. „Dass ich nicht immer früh aufstehen muss, ist natürlich angenehm“, sagt die Studentin und lacht. Abends sei in der Regel spätestens um 17.30 Uhr Schluss: „So hat man auch nach der Uni noch etwas vom Tag.“ Trotz des anspruchsvollen Studiengangs komme auch das Studentenleben mit gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria oder Treffen in der Bibliothek nicht zu kurz.

Kursgrößen von rund zehn bis 30 Teilnehmern sorgen für enge Kontakte unter den Studierenden. Auch der Austausch mit den Lehrenden sei intensiv, sagt Rieke. Dass dies auch ganz anders sein kann, hat sie vor kurzem bei ihrem Auslandssemester in der spanischen Stadt Valencia erfahren: „Vielleicht liegt es auch an der spanischen Mentalität, aber das ging anfangs drunter und drüber.“ In den Vorlesungen seien teilweise Hunderte von Studenten gewesen. Gelernt habe sie bei ihrem Auslandsaufenthalt dennoch eine ganze Menge. Unterrichtet worden seien Fächer wie Werbung, Cross Cultural Management, das sich mit interkulturellen Aspekten in Geschäftsbeziehungen befasst, und natürlich Marketing: „Aber alles war viel theoretischer als an meiner Hochschule in Hamburg.“

Praxisbezug im Studium

Neben ihren regulären Fächern hat Rieke an der ISM in Hamburg in freiwilligen Kursen auch einiges an Handwerkszeug fürs Arbeitsleben gelernt. Dazu gehören unter anderem EDV-Kenntnisse in den Programmen SAP und Excel, aber auch Chinesisch: „Das war zwar schwierig, hat aber Spaß gemacht.“

Im kommenden Semester wird sie sich spezialisieren. Entschieden habe sie sich für E-Commerce und Medien-Management, sagt Rieke: „Ich hätte zum Beispiel auch General Management nehmen können, da geht es um Krisen und Sanierungen, aber das liegt mir nicht so.“

Ihr Ziel sei vielmehr, nach dem Studium im Bereich Marketing für Tourismus- Produkte zu arbeiten. Vorstellbar sei etwa Marketing für Hotels, erklärt Rieke. Interessant sei auch die Möglichkeit, an der ISM einen Doppelabschluss zu erwerben und zum Beispiel einen Master in Deutschland und den USA zu absolvieren. Denn fest steht für Rieke schon jetzt: „Nach meinem Studium will ich im Ausland arbeiten.“ Diese Option steht ihr mit ihrem Abschluss auf jeden Fall offen.

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Tourism & Event Management am Campus München

Global Brand & Fashion Management am Campus Frankfurt