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Karriere in der Medienbranche: SAE bildet zukünftige Profis aus

Studienberatung des SAE Institute

Das SAE-Team (von links nach rechts): Patrick Eppingen, Magdalena Kaminski, Carolina Löhle und Rainer Schwarz

Kreative Köpfe mit guten Ideen sind in der Medienbranche höchst willkommen. Um in der Welt von Glitzer, Glamour und Hightech beruflich Fuß zu fassen, ist aber vor allem auch eines gefragt: das richtige Handwerkszeug samt technischem Know-how. Das SAE Institute, das 1976 in Australien gegründet wurde und seit mehr als 30 Jahren auch in Deutschland vertreten ist, vermittelt seinen Studenten das Rüstzeug, um später in gut bezahlten Jobs im Bereich Audio, Film, Game oder Web unterzukommen. Die Einrichtung hat Niederlassungen in München, Bochum, Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln und Leipzig.

„Irgendwas mit Medien“ – wer so auf die Frage, was er später einmal machen möchte, antwortet, sollte noch einmal in sich gehen. „Ich frage unsere Bewerber immer erst einmal, mit was sie sich beschäftigen und welche Probleme sie lösen möchten“, sagt Patrick Eppingen von der SAE Studienberatung. Denn: Wer an seiner Schule studiert, muss hochmotiviert sein, und schon ein bisschen wissen, was er will. „Bei uns ist viel Eigenverantwortung und Eigeninitiative gefragt, oder zumindest die Bereitschaft und die Fähigkeit, sich beides im Verlauf des Studiums anzueignen“, erklärt Patrick. Grund dafür ist der ausgeprägte Praxisbezug und die hohe Flexibilität der Ausbildung. In Seminaren werden den Studenten von renommierten Dozenten mit fundierter Berufserfahrung Methoden an die Hand gegeben, mit denen sie ihre Ideen für Songs, Filme oder Spiele umsetzen können. Dann heißt es: üben, üben, üben – bei freier Zeiteinteilung.

Anspruch an die eigene Arbeit

Angie (18, Mittlere Reife) und Andrej (27,High-School Diplom) studieren Digital Film Production.

Um Routine zu gewinnen, können die Studenten von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr nachts das Equipment ihres Instituts nutzen: zum Beispiel voll ausgestattete Tonstudios, professionelle Filmkameras und leistungsstarke, mit der entsprechenden Software ausgerüstete Rechner. Dabei stehen den Studenten sogenannte Supervisoren mit Rat und Tat zur Seite. „Das sind Mitarbeiter, die einen SAE-Abschluss haben und über Berufserfahrung in den jeweiligen Fachbereichen verfügen. So etwas ähnliches wie ein Tutor an der Uni, nur mit wesentlich stärkerem Praxisbezug“, sagt Patrick. Wichtig sei jedoch, dass der Impuls vom Studenten ausgehe: „Man braucht schon einen gewissen Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit. Wenn dein Mix schlecht klingt oder dein Film wacklig geschnitten ist, dann musst du nochmal ran.“

Aufgebaut ist das Studium bei SAE in mehreren Stufen. Zunächst erwerben die Studenten das Diploma. Dieser Abschnitt sei vergleichbar mit einer Ausbildung, erklärt Patrick. Bis zum Abschluss erarbeite sich der Teilnehmer ein Portfolio an eigenen Werken, mit dem er sich auf erste Positionen in der Medienbranche bewerben könne. Im Bereich Webdesign sei beispielsweise nach dem Diploma ein direkter Einstieg in den Beruf häufig.

Schneller als der Fortschritt

Maya (links im Bild, 19 Abitur und Bettina (21, Fachabitur) studieren Game Art Animation.

In Kooperation mit der Middlesex University in London können die Studenten außerdem einen international anerkannten Bachelor erwerben – und zwar von Deutschland aus. „Wer will, kann natürlich zur Verleihung seines akademischen Grades nach London fliegen, Prosecco trinken und Hütchen werfen“, sagt Patrick mit einem Schmunzeln. Die Lerneinheiten und Prüfungen fänden aber am Sitz der SAE-Niederlassung statt, an der studiert werde. Inhaltlich gehe es beim Bachelorstudium unter anderem um betriebswirtschaftliche Hintergründe, um Projektmanagement, Historisches und Rechtliches, aber auch um die persönliche Zielsetzung.

Wie lange das Studium dauert, ist bei dem Institut variabel. Gerade in schnelllebigen Branchen sei jedoch ein Fast Track Studium zu empfehlen, rät Patrick: „Da hat man dann in zwei Jahren seinen Abschluss. In Bereichen, in denen die technische Entwicklung ständig fortschreitet, sollte man nicht zu lange brauchen, damit man auf dem neuesten Stand bleibt.“

Akademiker auch ohne Abi

Christian (18, Mittlere Reife) studiert Audio Production.

Überhaupt spiele Technik bei SAE eine große Rolle: „Was wir anbieten, sind zum großen Teil technische Studiengänge.“ Deshalb verlange das Institut auch keine künstlerische Eignungsprüfung: „Manche unserer Absolventen arbeiten zum Beispiel in der Fahrzeugindustrie, das sind dann eher Technik-Nerds als Kreative.“ Auch das Abitur ist nicht zwingend nötig, um an der Schule genommen zu werden. Die meisten Bewerber hätten zwar Hochschulreife, räumt Patrick ein: „Aber wenn jemand plausibel machen kann, warum er zu uns will, kann er hier auch ohne Abi studieren.“ Da der Bachelor auf Basis des englischen Schulsystems erworben werde, könne auch ohne Abitur ein akademischer Grad verliehen werden.

Als Bachelorarbeit können die Studenten eine Forschungsarbeit einreichen und zum Beispiel ein Thema wie die Farbwirkung in Videospielen untersuchen, sagt Carolina Löhle, Learning and Teaching-Manager bei SAE. Ebenso möglich seien aber Medienprojekte wie die Produktion eines Musikvideos, eines Kurzfilms, eines Hörspiels oder eines Videospiels. Etwa sei vor einiger Zeit ein dreidimensionales Tetris-Spiel in Virtual Reality abgegeben worden: „Auch eine Gedichtverfilmung hatten wir neulich. Da sind eigentlich wenig Grenzen gesetzt.“ Bei der Bachelorarbeit komme es darauf an, noch einmal seinen ganz eigenen Stil zu finden, betont Carolina. Der kommerzielle Aspekt spiele dabei eine untergeordnete Rolle. Ob die Studenten nach dem Abschluss den Weg des kreativen Künstlers gehen oder in die Industrie einsteigen wollen, steht ihnen offen. „Möglich ist beides“, sagt Patrick.

Kreative Köpfe bei SAE

Sascha (24, Mittlere Reife) studiert VFX und lernt dabei visuelle Effekte in Filmen zu erstellen.

„Für Film habe ich mich schon immer interessiert“, sagt Angie. Auf der Karrieremesse Stuzubi hat sie sich über die Möglichkeiten, in die Filmbranche einzusteigen, informiert, und ist bei SAE gelandet. Ihr Ziel: Drehbücher schreiben oder im Bereich Regie arbeiten. Vor zwei Wochen hat sie ihr erstes Werk abgedreht – einen Horrorfilm. Andrej möchte Produzent werden. Zu SAE kam er über den Tag der offenen Tür. „Ich wollte eine internationale Schule mit vielen verschiedenen Bereichen zum Connecten“, erklärt er. Nach dem Abschluss hat er vor, einmal eine Firma zu gründen – oder sogar mehrere.

„Ich spiele selber gerne und hatte Lust, an der Entstehung von Spielen mitzuwirken“, berichtet Bettina. SAE hat sie über eine Anzeige im Internet entdeckt. „Jetzt möchte ich lernen, mit den Programmen umzugehen, die hinter den Games stehen“, sagt sie. Beruflich hat sie noch keinen konkreten Plan: „Aber ich will irgendwo in der Spieleindustrie arbeiten.“ Maya ist über eine Internet-Recherche für die Schule auf SAE gestoßen. Auch sie ist eine leidenschaftliche Zockerin: „Da wollte ich wissen, wie es hinter den Kulissen aussieht.“ Ihr Traumjob: eine Stelle bei dem Spieleproduzenten Naughty Dog.

Christian ist über eine Berufsmesse zu SAE gekommen, die er zusammen mit seiner Schulklasse besucht hat. Was ihn an SAE gereizt hat? „Das Equipment, vor allem auch die Möglichkeit, in einem Studio mit Mischpulten zu arbeiten“, erklärt er. Für das Institut habe auch der international anerkannte Abschluss gesprochen. Sein Ziel: der Bachelor. „Außerdem sind hier nette Menschen“, schwärmt Christian. Gut vorstellen kann er sich, seine Fähigkeiten nach dem Abschluss in der Aufnahme im Studio einzusetzen: „Etwas Genaues weiß ich noch nicht, aber ich will auf jeden Fall mit Musikern arbeiten.“

Informatik hat Kevin schon in der Schule begeistert: „Bei SAE kann ich meine Leidenschaft mit dem Beruf verbinden und später vielleicht in einer führenden Position arbeiten.“ Talis codet gerne in seiner Freizeit und kann das jetzt bei SAE vertiefen. Julian konnte sich erst nicht zwischen Spiele-Design und Spiele- Programmierung entscheiden: „Beim Tag der offenen Tür hier habe ich es herausgefunden.“ Sein Ziel: „Wenn ich ein paar Jährchen gearbeitet habe, möchte ich eine Firma gründen.“ Patrick war bei seiner Entscheidung für SAE vor allem das eigenständige Arbeiten und die flexible Zeiteinteilung wichtig.

Kai (24, Abitur) studiert Webdesign.

Seit Jule bei SAE ist, findet sie: „Dass meine Firma mich wegrationalisiert hat, war ein Glücksfall.“ Nach dreieinhalb Jahren bei einer Fitnessstudiokette in der Grafik, der Webseiten-Administration und im Marketing wurde sie gekündigt. Ihr Berater beim Arbeitsamt riet ihr zur Weiterbildung – mit Bildungsgutschein zur Kostenübernahme. „Seit September sitze ich glücklich in Hamburg im Medienbunker“, schwärmt sie. Ihr Ziel: „Am liebsten würde ich später als Cross Media Produzentin alle Tätigkeiten verbinden, die ich bei SAE lerne. Der Cross Media Kurs bietet mir beste Voraussetzungen, mich breit aufzustellen.“

Jesper hat Jahre lang Events organisiert – aber nur nebenberuflich. Dann entschied er, Nägel mit Köpfen zu machen. Um seine Leidenschaft zu professionalisieren, nahm er sich eine fünfjährige Auszeit von seinem Hauptberuf – einer Tätigkeit außerhalb der Branche. Über seine Internetrecherchen zu den Themen DJ Booking und Musikmanagement entdeckte er den Studiengang Music Business bei SAE, der die Vermarktung von Audio Produkten mit allem, was dazu gehört, zum Schwerpunkt hat. Nach seinem Abschluss will Jesper als Tourmanager oder Booker arbeiten, und zwar als echter Profi natürlich hauptberuflich.

Visuelle Effekte in Filmen – in der Fachwelt kurz VFX genannt – haben Sascha schon immer fasziniert. Bis er angefangen hat, seinen Faible für VFX beruflich einzusetzen, hat es aber eine Weile gedauert. Nach der Realschule begann er erst einmal eine Ausbildung, merkte aber: Das war es nicht. Über Google kam Sascha auf das VFX-Studium bei SAE und hat sich für den Fast Track entschieden, der ihm in zwei Jahren einen Abschluss ermöglicht. Für die Zeit nach dem Studium hat er schon sehr genaue Vorstellungen. Er will als Lightning Technical Director arbeiten.

Als Webdesigner arbeitet Kai schon jetzt. Nach dem Abi hat er aber erst einmal ein Studium an der Technischen Universität München (TUM) begonnen. Eine Fehlentscheidung, wie sich später herausstellte. Er brach ab und lernte auf einer Messe das SAE Institute kennen. Neben seinem Job absolviert er gerade sein Diploma in Webdesign und plant, danach noch einen Bachelor daraufzusetzen. Beruflich zieht es Kai in die Backend-Entwicklung.

Mit medialen Meisterwerken zum Master am SAE Institute

Auch deinen Master kannst du im Anschluss am SAE Institue absolvieren. Mehr Infos bieten wir dir in unserem Artikel speziell zum Masterstudium.