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Unterwegs mit Correspondents von „studieren weltweit“

Correspondents von „studieren weltweit"

Am Start: die neuen Correspondents von „studieren weltweit – ERLEBE ES!“

Das Correspondents-Netzwerk des DAAD

Die Antarktis fehlt noch – ansonsten sind die Correspondents von „studieren weltweit – ERLEBE ES!“ auf allen Kontinenten im Einsatz. Studierende berichten im Rahmen der Kampagne, die der DAAD mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung umsetzt, von ihren Auslandsaufenthalten – über Facebook, Instagram, Twitter und die Website studieren-weltweit.de. Sie machen Lust aufs Auslandsstudium und geben wertvolle Tipps für alle Interessierten. Vor Kurzem ist eine neue Gruppe Correspondents gestartet – und die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen haben schon zahlreiche Eindrücke geteilt.

Es ist eine Liebeserklärung an eine für viele unbekannte Schönheit: Peking. Sophia Stephan hat die Liebeserklärung gepostet, zum Ende ihres Bachelorsemesters in der 22-Millionen-Metropole. Peking? Heißt das nicht: Menschenmassen, Überfüllung, Smog? Ja, auch den Smog hat Sophia Stephan, die an der Universität Kassel Umweltingenieurwesen studiert, in ihren Posts aus Peking thematisiert. Aber da ist noch viel mehr: Die 21-Jährige hat zum Beispiel in der Stadt Menschen kennengelernt, die ganz gelassen „an kleinen Tischchen auf der Straße sitzen, Mahjong spielten. Oder einen alten Mann, der die Erhu spielt. Jeden Tag traf ich auf denselben Obstverkäufer an meiner Uni und abends auf die Leute, die überall zusammenkommen, um auf den Straßen gemeinsam zu tanzen.“

Sophia Stephan verbrachte ein Auslandssemester in China.
Sophia Stephan in China

Das ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt von den Eindrücken, die Sophia Stephan während ihres Auslandssemesters mit der „studieren weltweit“-Community und allen Interessierten geteilt hat. Sie hat zum Beispiel auch vom „Geheimtipp Shenyang“, einer weiteren Millionenstadt, berichtet und deren schöne Seiten mit Fotos gezeigt. Da sie in Peking einen Sprachkurs als fachfremdes Auslandssemester absolviert hat, fehlen auch Infos zum Chinesischlernen nicht („Survival-Chinesisch: Sieben Wörter, mit denen man in China überlebt“), ebensowenig nützliche Tipps, etwa wie man in China ein Bankkonto eröffnet  oder den „Immatrikulationsmarathon“ übersteht. Die Beispiele zeigen, wie vielfältig auf studieren-weltweit.de und den verschiedenen Social-Media-Kanälen über das Erlebnis Auslandsaufenthalt berichtet wird.

Wertvolles Netzwerk

„Die Beiträge der Correspondents werden nicht nur als spannende Erlebnisberichte, sondern auch als Service und nützliche Infos wahrgenommen“, sagt Anne Münkel vom „studieren weltweit“-Team des DAAD. Zusammen mit ihrer Kollegin Renata Dujmović bildet die DAAD-Referentin die „Homebase“ und ist somit erste Ansprechpartnerin für die Correspondents weltweit. Unterstützt von der Agentur „Ressourcenmangel“ koordiniert die Homebase das Correspondents-Netzwerk, bündelt die Erfahrungsberichte und startet auch Challenges der Studierenden. Die können sie sich aber auch ganz persönlich setzen. So hat etwa die Erasmus-Stipendiatin Clare Devlin während ihres Auslandssemesters in Budapest 151 Tage lang Tag für Tag etwas Neues ausprobiert: vom International Dinner mit den besten Freunden in Budapest bis zum Erkunden des jüdischen Viertels der ungarischen Hauptstadt.

Das Correspondents-Netzwerk von „studieren weltweit“ steht nicht nur für authentische, ungefilterte Eindrücke der Studierenden, sondern auch für Entdeckergeist. Wo gibt es das schon, dass Studierende in einem gemeinsamen Netzwerk regelmäßig zum Auslandsstudium bloggen, posten, twittern und Bilder und Videos auch auf Instagram teilen – das alles aus den unterschiedlichsten Weltregionen? Mit der neuen Correspondents-Gruppe wird nun auch aus den Metropolen London, Paris und New York berichtet, aber auch aus Alaska und dem Iran.

Innovatives Konzept

Anne Münkel und ihre Kolleginnen und Kollegen registrieren auch durch die steigenden Bewerberzahlen für das Correspondents-Netzwerk, dass sich das innovative Konzept mehr und mehr rumspricht. Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber werden vor ihrem Auslandsaufenthalt in einem Workshop auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. „Das ist auch wichtig, damit sie sich kennenlernen und vernetzen. So verlinken sie zum Beispiel später thematisch ähnliche Beiträge.“ Auch kommen in dem Workshop Talente zum Vorschein, von denen mancher Correspondent selbst überrascht ist: „Jemand, der vorher nie daran gedacht hätte, ein Video zu seinem Auslandsaufenthalt zu drehen, bekommt manchmal richtig Lust aufs Filmen“, erzählt Anne Münkel.

Joscha Steybe entschied sich für ein Semester am Volda University College in Norwegen.
Joscha Steybe Ausslandssemster in Norwegen.

Für Sophia Stephan war es eine neue Erfahrung, als Correspondent viele Fotos für andere zu machen. „Ich fotografiere eigentlich gar nicht so häufig, aber als Correspondent habe ich vieles noch ein Stück aufmerksamer und intensiver beobachtet.“ Wichtig ist ihr grundsätzlich, Erfahrungen teilen zu können: „Ich lese selbst sehr gerne Reiseblogs. Ich finde es aber auch wichtig, dass man erfährt, wenn etwas nicht so gut läuft oder wenn man etwas erst einmal ausprobieren muss.“

Authentizität ist auch Joscha Steybe wichtig. Der 22-Jährige studiert Medien und Kommunikation an der Universität Augsburg – und ist vor wenigen Tagen zu seinem Erasmus-Semester am Volda University College direkt an den norwegischen Fjorden aufgebrochen. „Ich denke, authentische Eindrücke lassen sich gerade über Social Media gut transportieren. Bei uns Correspondents sind ja auch die privaten Social-Media-Kanäle direkt mit dem ‚studieren weltweit‘-Netzwerk verknüpft.“ Posts der Correspondents werden hier ohne Zeitverzögerung ausgespielt. „Dieses Nahbare ist wirklich außergewöhnlich und entscheidend“, sagt Joscha Steybe. Er hat gleich nach seiner Ankunft in Volda losgelegt und nicht nur eine fantastische Fjord-Ansicht gepostet, sondern auch von der „Einführungswoche in der norwegischen Provinz“ berichtet. So wird es weitergehen: „Ich freue mich darauf, über meine Erfahrungen zu schreiben und das auch mit Fotos und Videos visuell aufbereiten zu können. Dass das ‚von studieren weltweit‘ unterstützt wird, ist eine tolle Sache.“