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Die 7 besten Tipps zum Formatieren deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit

Herausforderung Formatierung einer Hausarbeit

Am Formatieren einer Hausarbeit für die Uni könnte mancher Student verzweifeln.

Das Schreiben einer Haus- oder Abschlussarbeit ist an sich schon knifflig genug. Woran man aber manchmal fast verzweifeln kann, ist das Formatieren der Arbeit auf dem Computer. Nicht selten beißt sich mancher Student daran fast die Zähne aus. Hier findest du die besten Tipps und Tricks, damit deine Arbeit das perfekte Layout bekommt.

Ein Wort zuvor: Halte dich unbedingt an die Vorgaben deiner Universität bzw. deines Instituts! Manche Institute haben nämlich detaillierte Vorgaben, was das Layout von wissenschaftlichen Arbeiten angeht. Bevor du also mit der Formatierung loslegst, informiere dich bitte über die entsprechenden Regelungen an deinem Institut.

1. Vorbereitung

Eine gute Idee ist es außerdem, wenn du nicht einfach drauflos schreibst, sondern zuvor ein paar Grundeinstellungen in deinem Textverarbeitungsprogramm vornimmst. Microsoft Word bietet dazu beispielsweise sog. Formatvorlagen.

Mit Hilfe von Formatvorlagen gelingt es dir auch leichter, deiner Arbeit ein einheitliches Bild zu verleihen. Diese Einheitlichkeit ist für einen professionellen Gesamteindruck deiner Arbeit entscheidend. Achte also darauf, dass alle Überschriften, Fließtexte, Fußnoten, Verzeichnisse und Tabellen optisch einheitlich gestaltet sind.

In wissenschaftlichen Arbeiten ist beim Design übrigens weniger mehr. Verzichte bei deiner Bachelor- oder Masterarbeit daher lieber auf optische Spielereien. Das Layout deiner Arbeit sollte schlicht und professionell wirken.

2. Schriftart

Die Wahl der Schriftart bleibt normalerweise dir selbst überlassen. Achte aber darauf, dass es sich um eine gängige Schriftart handelt. Dazu zählen Schriftarten wie Arial, Calibri, Helvetica oder Times New Roman. Times New Roman ist eine sog. „Serifenschrift“ (Serifen sind feine Linien, die einen Buchstabenstrich am Ende, quer zu seiner Grundrichtung, abschließen).

Arial, Calibri und Helvetica sind hingegen „serifenlose“ Schriften, denen dieses „Füßchen“ am Ende jedes Buchstabens fehlt. Grundsätzlich lassen sich Serifenschriften auf Papier gedruckt besser lesen. Auf Bildschirmen wiederum ist es besser, serifenlose Schriftarten zu verwenden.

Ein „No-Go“ sind übrigens schnörkelige Phantasieschriften, Handschriften oder Comic-Schriften wie z. B. Comic Sans. Sie gehören auf keinen Fall in eine wissenschaftliche Arbeit. Daher: Finger weg, auch wenn´s witzig aussieht!

Das Layout deiner Arbeit sollte schlicht und professionell wirken.
Schlichtes Layout deiner Hausarbeit

3. Blocksatz oder Flattersatz?

Die meisten wissenschaftlichen Arbeiten werden im sog. Blocksatz geschrieben. Das bedeutet, dass der Text so gesetzt wird, dass alle Zeilen auf die gleiche Breite gebracht werden. Der Vorteil daran ist, dass Absätze für den Leser leichter erkennbar sind.

Nachteilig ist, dass es manchmal sehr unschön aussehen kann, wenn sich dadurch Wortzwischenräume übermäßig vergrößern. Dem kannst du aber abhelfen, indem du die Silbentrennung in deinem Textverarbeitungsprogramm einschaltest. So werden riesige Lücken zwischen den Worten größtenteils vermieden.

Der sonst gebräuchliche Flattersatz (der Text ist linksbündig ausgerichtet) ist bei wissenschaftlichen Arbeiten übrigens eher unüblich. Bleibe also daher lieber beim Blocksatz.

4. Seitenränder und Zeilenlänge

Bei den Seitenrändern kannst du dich in der Regel an die Voreinstellungen des Textverarbeitungsprogramms halten. Meist betragen die Ränder oben, rechts und links 2,5 und unten 2cm. Empfehlenswert ist es, den linken Rand evtl. noch um zusätzliche 0,5cm einzurücken, damit später genügend Platz für die Bindung bleibt.

Als Faustregel gilt außerdem: Die Wortanzahl pro Zeile sollte etwa 10–12 Wörter betragen. So ist der Text am leichtesten und angenehmsten zu lesen.

5. Deckblatt

Das Deckblatt ist sozusagen das „Aushängeschild“ deiner Abschlussarbeit. Achte hier ganz besonders darauf, dass es keine Rechtschreibfehler enthält, denn nichts ist peinlicher, als bereits auf der ersten Seite Fehler vorzufinden. Welche Informationen auf das Deckblatt gehören, solltest du ebenfalls den Vorgaben deiner Hochschule entnehmen. Meistens sind es aber:

  • Der Titel und Untertitel deiner Arbeit
  • Typ des Dokuments (Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeit)
  • Dein Vor- und Zuname, Deine Matrikelnummer, der Name Deines Studiengangs und der Name Deiner Hochschule
  • Funktion, Titel, Vor- und Zuname deines Dozenten
  • Datum der Veröffentlichung

Wichtig: Auf dem Deckblatt steht keine Seitenzahl! Achte deshalb beim Einfügen der Seitenzahlen darauf, das Deckblatt dementsprechend auszuschließen.

Du kannst für deine Arbeit auch Hilfe von einem unabhängigen Dritten einholen.
Einholen von Hilfe eines Dritten

6. Inhaltsverzeichnis

So ein Inhaltsverzeichnis ist eine tückische Sache. Manche Studenten tippen es noch händisch ein, was nicht nur überflüssig, sondern auch extrem fehleranfällig ist. Bloß eine winzige Änderung – ein neuer Zeilenumbruch oder ein gelöschter Absatz –und schon war die ganze Mühe umsonst!

Glücklicherweise brauchst du heutzutage Inhaltsverzeichnisse nicht mehr händisch zu erstellen, denn die meisten Textverarbeitungsprogramme bieten dafür eine automatische Funktion.

Achte aber darauf, dass nicht vergisst, dein Inhaltsverzeichnis (und auch alle anderen Verzeichnisse, die du automatisch erstellt hast) vor dem finalen Ausdruck noch einmal zu aktualisieren, damit sich hier keine Fehler einschleichen.

7. Hilfe vom Profi

Weil es vor allem bei der Bachelor- oder Masterarbeit auf jedes Detail ankommt, solltest du auch in Erwägung ziehen, für deine Arbeit Hilfe von einem unabhängigen Dritten einzuholen. Gerade wenn dir die Erstellung oder Optimierung von Grafiken oder Tabellen Sorgen macht, oder du aufwändige Verzeichnisse für Literatur und Abbildungen angefertigt hast, können dich Profis unterstützen, wenn du überfordert bist.

Empfehlenswert sind außerdem professionelle Lektorate. Diese sind häufig sowohl auf Lektorat und Korrekturlesen als auch auf Layout und Formatierung spezialisiert. Sie können deiner Formatierung nicht nur den letzten Schliff verleihen oder diese sogar ganz übernehmen. Sie überprüfen auch dein Manuskript vollkommen wertfrei, verbessern etwaige Grammatik-, Rechtschreib- oder Satzzeichenfehler und machen dich auf inhaltliche Ungereimtheiten aufmerksam. Zusätzlich geben Sie dir ein Feedback zur Lesbarkeit und Verständlichkeit deines Textes.