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Wie soll ein Bewerbungsfoto aussehen?

Bewerbungsfoto

Zu einer guten Bewerbung gehört ein ansprechendes Bewerbungsfoto.

Ob Online-Bewerbung über die Unternehmenswebseite, Bewerbung per Handy oder die traditionelle schriftliche E-Mail-Bewerbung: ein gutes Bewerbungsfoto gehört dazu. Das gilt auch für die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz oder ein Duales Studium. Wie Bewerber das Beste aus einem Shooting herausholen, weiß Ina Lackerbauer von der FiNUM AG. Ihr Tipp: Klassisches Auftreten ist im Zweifelsfall sicherer als eine Überdosis an Kreativität.

  • Bewerbungsfotos müssen nicht zwingend mitgeschickt werden, können aber Einstellungschancen verbessern.
  • Bewerbungsfotos selbst zu machen ist ein No-Go.
  • Weibliche Reize sind beim Bewerbungsbild tabu.

Pflicht ist ein Bewerbungsfoto nicht – dennoch machen sich Personaler in Deutschland immer noch gerne ein Bild von ihren Bewerbern. „Ein Foto ist immer noch Standard, man will wissen, wer später zur Tür hereinkommt“, sagt Lackerbauer. Das bedeutet: Mit einem sympathischen Bild lässt sich die Chance auf ein Vorstellungsgespräch durchaus ein bisschen steigern.

Doch was heißt das konkret? Die Basis für ein gutes Bewerbungsfoto sei das richtige Outfit, erklärt die Expertin. Welcher Kleidungsstil passend sei, hänge jedoch vom Unternehmen ab. Einen guten Eindruck vermittle häufig die Firmen-Homepage: „Am besten, man schaut sich die Teambilder an und achtet darauf, was die Mitarbeiter anhaben.“ Völlig legitim sei auch, im Unternehmen anzurufen und den Dresscode zu erfragen: „Dazu rate ich immer. Das kann viele Peinlichkeiten ersparen."

In der Regel sei es besser, beim Shooting fürs Bewerbungsfoto zu schick angezogen zu sein als zu lässig. Ein Anzug sei jedoch nicht immer nötig. In der IT-Branche und technischen Berufen sei zum Beispiel auch ein edles Hemd ausreichend. Frauen sollten jedoch vermeiden, zu viel Weiblichkeit zu zeigen: „Bei der Bluse sollten immer so viele Knöpfe geschlossen sein wie bei den Hemden der Männer.“ Bestenfalls forciere ein sehr feminines Bewerbungsfoto eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Die Chance, dass der Personaler die attraktive Kandidatin persönlich kennenlernen wolle, steige unter Umständen tatsächlich: „Aber fachlich wird man dann als Frau nicht mehr ernst genommen.“

Auch eine mädchenhafte Ausstrahlung wirke sich bei Bewerbungsfotos eher negativ aus. Gefragt sei bei Frauen vielmehr selbstbewusstes Auftreten. Souveränität ausdrücken könne man mit einer geraden Körperhaltung und einem direkten Blick in die Kamera. Erzeugen lasse sich ein selbstbewusster Ausdruck zum Beispiel, indem man die Daumen in die Gürtelschlaufen einhänge und sich leicht nach vorne beuge. „Fotografen kennen viele solcher Tricks“, verrät Lackerbauer.

Müssen Bewerbungsfotos vom Fotografen sein? Teil 2 >>


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