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Müssen Bewerbungsfotos vom Fotografen sein?

Fürs Bewerbungsfoto zum Fotografen?

Wer gute Bewerbungsbilder möchte, braucht ein professionelles Fotoshooting.

Gerade bei Bewerbungsfotos sei es auch für künftige Auszubildende und dual Studierende unabdingbar, die Fähigkeiten eines guten Fotografen in Anspruch zu nehmen, rät die Expertin Ina Lackerbauer. „Ich habe schon so einiges auf Lebensläufen gesehen, da stehen teilweise Topfpflanzen im Hintergrund“, berichtet sie. Freizeitfotos seien bei Bewerbungen absolut tabu: „Das geht höchstens, wenn man einen Studentenjob will, aber für eine richtige Stelle ist das unmöglich.“ Auch Fotoautomaten für Passbilder seien keine Alternative: „Die Qualität der Bilder ist grottig.“

Ihr Tipp: Auch für die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz oder ein Duales Studium sollte man einen Termin im Fotostudio vereinbaren. Doch wie stylt man sich für ein Bewerbungsfoto und welches Outfit wählt man aus? Nicht empfehlenswert sei der Versuch, sich über das Bewerbungsfoto von den Mitbewerbern abzuheben, mahnt die Expertin. „In kreativen Berufen oder im Marketing führt das manchmal zum Erfolg, aber für 99 Prozent der Stellen triff das nicht zu“, warnt sie. Von knalligen Farben bei der Krawatte, reichlich Pomade im Haar oder auffälligen Accessoires und Schmuck bei Frauen sei daher abzuraten: „Weniger ist mehr, lautet die Devise.“ Nicht zwingend erforderlich sei bei Frauen jedoch die klassische Hochsteckfrisur. Wer sein Haar in der Arbeit gerne offen trage, könne sich auch so auf dem Bewerbungsfoto zeigen. Unpassend sei jedoch ein locker zusammengebundener Pferdeschwanz: „Gepflegt sollte die Frisur schon sein.“

Mindestens genauso wichtig wie das richtige Outfit ist der Gesichtsausdruck. „Wir alle schauen gerne in lächelnde Gesichter“, sagt Lackerbauer. Wer ein natürliches Lächeln zustande bringe, solle dies unbedingt auch einsetzen. Verkniffen dürfe die Mimik jedoch nicht aussehen: „Aber professionelle Fotografen haben ihre Mittel, um einen unsicheren Bewerber aus der Reserve zu locken.“ Etwa 30 bis 50 Euro in professionelle Bewerbungsfotos zu investieren, zahle sich auf jeden Fall aus. Oft könne man die Bilder auch jahrelang verwenden. Wenn sich der Bewerber optisch nicht stark verändert habe, sei dies kein Problem. Ihr eigenes Bewerbungsfoto sei schon fünf Jahre alt, verrät Lacherbauer. Geld für ein professionelles Fotoshooting auszugeben lohnt sich daher auch für spätere Bewerbungen nach der Ausbildung oder dem Dualen Studium.

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