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Bewerben leicht gemacht - Tipps für dein Ticket zum Traumjob

Bewerbungsunterlagen als Eintrittskarte zum Gespräch

Gute Bewerbungsunterlagen sind fast eine Eintrittskarte zum Gespräch.

Wie sieht ein überzeugender Lebenslauf aus? Was muss ins Anschreiben? Eine gut aufgemachte und formal richtige Bewerbung ist fast schon so etwas wie eine Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch. Gängig ist inzwischen die Bewerbung per E-Mail, doch auch Online-Formulare auf den Webseiten von Firmen werden immer häufiger. Auch die klassische Bewerbungsmappe gibt es noch. Bei der schriftlichen Bewerbung gibt es einige Formalitäten, die du beachten musst. Kennst du sie, ist das Erstellen einer ansprechenden Bewerbungsmappe gar nicht so schwer.

Anschreiben und Lebenslauf

Auf welchem Weg du deine Bewerbung auch verschickst – du brauchst ein gutes Anschreiben und einen überzeugenden Lebenslauf.

Das Anschreiben

Im Anschreiben – oft auch Motivationsschreiben genannt – erklärst du auf einer knappen Seite in drei oder vier Absätzen, warum du ausgerechnet in diesem Unternehmen arbeiten möchtest und was du deiner künftigen Firma zu bieten hast. In der Betreffzeile über dem Text nennst du die Stelle, auf die du dich bewirbst, und wo du die Stellenanzeige gefunden hast. Richte dein Anschreiben möglichst an einen konkreten Ansprechpartner. Du kannst auch im Unternehmen anrufen und fragen, wer für deine Bewerbung zuständig ist. Im ersten Satz des Schreibens nimmst du noch einmal Bezug auf die Stellenanzeige. Am Ende des Textes sollte stehen, dass du dich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freust.

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf enthält stichpunktartige Daten über dich. Oben stehen Name, Adresse, Geburtsdatum und -ort sowie deine Staatsangehörigkeit. Eltern und Geschwister werden weggelassen. Achte auf eine seriöse E-Mailadresse, die deinen Namen enthält.

Dann beschreibst du deine Schullaufbahn und soweit vorhanden berufliche Tätigkeiten. Beginne mit dem Aktuellsten und gehe der Reihe nach zurück. Bei den Schulen nennst du nur diejenigen, an denen du einen Abschluss erwirbst oder erworben hast, zum Beispiel dein Gymnasium oder deine Realschule und deine FOS. Danach folgen Praktika und Ferienjobs.

Wichtig: Gib bei Praktika und Ferienjobs an, was du konkret gemacht hast.

Am Schluss werden Sprachkenntnisse, PC-Kenntnisse und sonstige Fähigkeiten aufgeführt. Private Interessen solltest du nur erwähnen, wenn sie seriös wirken – etwa Sport, Lesen oder Musik – und du sie tatsächlich praktizierst. Übrigens: Ein Foto ist zwar nicht Pflicht, aber üblich. Hierfür lässt du professionelle Bewerbungsfotos in Business-Kleidung beim Fotografen machen.

Weitere Unterlagen

Mitgeschickt werden außerdem dein aktuellstes Schulzeugnis und vorhandene Zeugnisse aus Praktika oder sonstigen Jobs. Um dich auch übers Internet bewerben zu können, scannst du deine Zeugnisse ein und speicherst sie zusammen mit dem Anschreiben und dem Lebenslauf in einer PDF-Datei.

Das Anschreiben steht auf der ersten Seite, der Lebenslauf auf der zweiten und die Zeugnisse folgen antichronologisch vom aktuellsten zum ältesten Dokument. Benenne die Gesamtdatei zum Beispiel so: Bewerbungsunterlagen_Vorname_Name. Die Dateigröße sollte 2 MB nicht übersteigen.

Über welchen Weg du dich bewerben sollst, ist meistens in der Stellenanzeige vorgegeben. Gibt es dazu keine Angaben, bewirbst du dich per E-Mail, wenn eine E-Mailadresse mit aufgeführt ist. Fehlt eine E-Mailadresse, kannst du im Unternehmen anrufen und fragen, wie du dich bewerben sollst. Tipp: Erkundige dich bei der Gelegenheit auch gleich nach deinem Ansprechpartner und richte das Anschreiben persönlich an ihn.

Lass professionelle Bewerbungsfotos in Business-Kleidung beim Fotografen machen.
Bewerbungsfoto im Lebenslauf

Bewerben per E-Mail

Wichtig: Keine HTML-Formatierungen wie Farben oder Schriftarten – das könnte unleserlich beim Empfänger ankommen.

Tipp: Fordere für deine E-Mail eine Lesebestätigung an.

Aufbau der E-Mail

Empfänger: Die in der Stellenausschreibung angegebene E-Mailadresse

Betreff: Bewerbung als – dann nennst du die angebotene Stelle

Text: Sehr geehrter Herr Mustermann,

auf den von Ihnen im Stuzubi-Magazin für Schüler angebotenen Ausbildungsplatz als … möchte ich mich gerne bewerben. Anbei übersende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen. Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr.

Grußformel: Freundliche Grüße

Signatur: Name
Telefonnummer
E-Mailadresse: vorname.name@mailanbieter.de
Straße
PLZ Ort

Anhang: PDF-Datei mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen

Bewerben per Online-Formular

Bei einigen Unternehmen funktioniert das Bewerbungsverfahren online über die Firmen-Webseite.

  • Lies dir die jeweiligen Eingabemasken vor dem Ausfüllen genau durch.
  • Speichere die Formulare vor dem Versenden auf deinem Rechner ab. Wenn es dazu keine Vorrichtung gibt, kannst du von den ausgefüllten Masken einen Screenshot machen.
  • Erkläre Lücken in deinem Lebenslauf im Anschreiben. Die standardisierten Formulare für den Lebenslauf bieten dafür nämlich oft nur wenige Möglichkeiten.
  • Bestimmte Unterlagen wie Anschreiben, Foto und Zeugnisse werden in der Regel hochgeladen.

Bewerben per Post

Ja, es gibt sie noch, die klassische Bewerbungsmappe, die per Post verschickt wird. Auf diese Möglichkeit solltest du aber nur zurückgreifen, wenn es in der Stellenanzeige ausdrücklich verlangt wird.

  • Drucke alle Unterlagen inklusive Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen sorgfältig und sauber aus.
  • Kaufe im Schreibwarengeschäft oder einer Drogerie eine Bewerbungsmappe. Wähle ein neutrales Modell in Schwarz, Weiß oder Klarsicht-Design.
  • Sortiere deine Unterlagen. Die Bewerbungsmappe enthält deinen Lebenslauf, der ganz vorne steht, und deine Zeugnisse in antichronologischer Reihenfolge vom neuesten zum ältesten Dokument. Das Anschreiben legst du auf die Mappe.
  • Überprüfe Anschreiben und Bewerbungsmappe auf ihren Zustand – Eselsohren und Flecken sind ein K.o.-Kriterium.
  • Stecke deine Bewerbungsmappe mit dem Anschreiben in einen Umschlag – und ab die Post.

Für jede Bewerbung gilt: Achte auf korrekte Rechtschreibung. Viele Personaler schließen von Rechtschreibfehlern in Bewerbungen auf eine schlampige Arbeitsweise. Ebenfalls wichtig: Lass dich von Absagen nicht entmutigen. So manch einer hat schon Dutzende an Bewerbungen verschickt – und dann seinen Traumjob bekommen.