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International Management studieren - Teil 2

Auslandsstudium in Spanien

Sein Auslandssemester hat Christopher in Malaga verbracht.

Der Umgang mit anderen Kulturen ist beim Studiengang International Management an der ISM Teil des Unterrichts. Wer mit einem Chinesen Geschäfte mache, dürfe eine überreichte Visitenkarte zum Beispiel nicht wie in Deutschland üblich einfach in die Tasche stecken, berichtet Christopher: „Das gilt in China als sehr unhöflich.“ Um seinem Gegenüber Respekt zu zollen, lege man die Karte in Asien vor sich auf den Tisch und lese sie. Um Fettnäpfchen wie diese zu vermeiden, würden die Studierenden darauf vorbereitet, wie man sich in der Geschäftswelt auf internationalem Parkett zu bewegen habe.

Fester Bestandteil des Studiums sind außerdem Praxisprojekte mit Unternehmen. Im fünften Semester habe er an einem Consulting-Workshop teilgenommen, erzählt Christopher. In einer Gruppenarbeit habe er für einen großen Logistik-Dienstleister zur Verbesserung des Online-Angebots unter anderem Studien ausgewertet, Experteninterviews geführt und eine Kundenbefragung entwickelt und umgesetzt. „Thema war zum Beispiel, ob der Verbraucher eine kostenlose oder eine nachhaltige Lieferung bevorzugt“, erklärt Christopher. Eine deutliche Mehrheit der Befragten habe sich dabei für den Gratis-Versand ausgesprochen. Das Aus für die nachhaltige Lieferung? „Nein“, sagt Christopher. Auf Basis der Umfrage sei eine Auswahlmöglichkeit eingerichtet worden, die den Kunden die nachhaltige Lieferung gegen einen Aufpreis für 5 Euro als Option anbiete.

Nach seinem Bachelorabschluss plant Christopher, sein Wissen mit einem Masterstudium weiter auszubauen. Mittelfristig hat er vor, in der Unternehmensberatung eines großen Konzerns zu arbeiten, am liebsten im internationalen Rahmen: „Ich könnte mir gut vorstellen für eine amerikanische Firma zu arbeiten, zum Beispiel für McKinsey.“ Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Zwar würden in solchen Positionen sehr attraktive Gehälter gezahlt: „Aber man hat einen Workload von 18 Stunden am Tag, das macht man zwei oder drei Jahre.“ Langfristig spiele er mit der Überlegung, vielleicht sogar einmal ein eigenes Unternehmen zu gründen: „Aber das ist Zukunft. Jetzt zählt für mich erst einmal, dass ich einen guten Abschluss mache.“

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