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Wie die Privathochschule ISM ihre Absolventen auf den Job vorbereitet

Studieren an der ISM

Teresa (rechts) bei einer Kundenbefragung im Rahmen des Praxisprojekts ihres Studiums an der ISM.

Junge Frauen und Autos, passt das zusammen? Mitunter sehr gut. „Am liebsten würde ich später im Marketing in der Autoindustrie arbeiten, bei einem großen Konzern“, sagt Teresa Seitle. Erste Einblicke in die Vermarktung von Autos hat die 23-Jährige bereits im Studium gewonnen. In Kürze wird sie an der International School of Management (ISM) in München ihren Bachelor in Marketing & Communications Management absolvieren.

  • Wegen der kleinen Klassen und individueller Betreuung hat sich Terese für eine private Hochschule entschieden.
  • Bei der Bewerbung um den Studienplatz spielten individuelle Textergebnisse eine größere Rolle als Zeugnisnoten.
  • Das Studium verbindet BWL und Kommunikation an der Hochschule mit Praxisprojekten in Unternehmen, auch im Ausland.

Wer glaubt, die Autobranche sei ein typisch männliches Terrain, täuscht sich. Auch Affinität zu Technik ist nicht unbedingt nötig – denn Autos müssen nicht nur gebaut, sondern auch vermarktet werden. Wie interessant das sein kann, hat Teresa bei einem Schulpraktikum in der Marketingabteilung bei Porsche Bietigheim-Bissingen gemerkt. „Das hat viel Spaß gemacht“, schwärmt sie noch heute.

Auf einen bestimmten Wirtschaftszweig festlegen wollte sie sich nach ihrem Abitur aber noch nicht. Ein ausschlaggebendes Kriterium sei für sie bei der Studienwahl die Art der Hochschule gewesen, berichtet sie: „Ich war auf einem Privatgymnasium, und diese Art des Lernens mit den kleinen Klassen und der persönlichen Betreuung wollte ich beibehalten.“

Da bereits einige ihrer Freunde an der ISM eingeschrieben gewesen seien, habe sie sich bei der renommierten Privathochschule beworben. Von der individuellen Betreuung habe sie schon nach dem Aufnahmetest profitiert. „In der Schule lag meine Stärke eher im Bereich Fremdsprachen, in Mathe war ich nicht so gut“, verrät Teresa. Ein einwöchiger Kurs an der ISM habe ihre Wissenslücken jedoch geschlossen.

Auch im Studium könne sie die Dozenten jederzeit Fragen, wenn sie etwas nicht verstanden habe. Da es bei dem betriebswirtschaftlich ausgerichteten Studium auch immer wieder um Zahlen gehe, nehme sie dieses Angebot bei Bedarf gerne in Anspruch: „Die Dinge werden hier so gut erklärt, dass ich in BWL ohne Probleme mitkomme.“

Einsetzen kann Teresa an der ISM außerdem ihr sprachliches Talent. Ihr Studiengang sieht ein verpflichtendes und ein freiwilliges Auslandssemester vor. Ihr viertes Semester habe sie daher in Paris verbracht – als Gaststudentin an der European Business School. Neben Vorlesungen habe es dort auch ein Praxisprojekt gegeben, erzählt sie. Die Aufgabe: ein an einem Magneten schwebendes Auto für den Hersteller Renault entwickeln und auf den Markt bringen.

Das Projekt sei ganz interdisziplinär gewesen: „Da spielte auch Physik mit rein.“ Die Ergebnisse seien von den Studierenden sogar vor dem Unternehmen präsentiert worden. Auch bei ihrem regulären Studium in München kann Teresa immer wieder praktische Erfahrungen sammeln. In einer Gruppenarbeit habe sie zum Beispiel mit anderen Studierenden für das Kaufhaus Oberpollinger eine Kundenbefragung zum neu gestalteten Untergeschoss durchgeführt. Die Untersuchung sei von dem Unternehmen sehr gut aufgenommen und für weitere Maßnahmen verwertet worden.

Auslandssemester in den USA

Eines ihrer Auslandssemester beim Studium an der ISM hat Teresa in Kaliformien verbracht.
Auslandssemester sind an der ISM Pflicht.

Das Wintersemester 2018 hat Teresa erneut im Ausland verbracht – und zwar in Kalifornien. Einen USA-Aufenthalt habe sie schon einmal als Schülerin absolviert, berichtet sie. Damals sei sie in Ohio gewesen. Im Vergleich zu Deutschland sei der Lernaufwand in Amerika deutlich höher: „Das ist mir schon als Schülerin aufgefallen, und jetzt als Studentin stelle ich das gleiche fest.“

Der Anspruch an das vertiefte Verständnis von Zusammenhängen sei jedoch im amerikanischen Bildungswesen geringer als in Europa. Zwar werde in manchen Fächern in jeder Stunde ein Test geschrieben: „Aber man wird dann zum Beispiel gefragt, was man in der letzten Stunde gelesen hat, und auf den Bezug zum großen Ganzen kommt es oft gar nicht so an.“

Auch an der University of California San Diego (UCSD) kann Teresa ihr Wissen in die Praxis umsetzen. Zusammen mit Kommilitonen hat sie eine App zur Vermietung privater Parkplätze entwickelt, mit der sich Autofahrer die teuren öffentlichen Parkgebühren sparen können. In ihrer Freizeit habe sie viel mit Amerikanern unternommen und dadurch ihr Englisch noch einmal erheblich verbessert: „An der ISM haben wir zwar Vorlesungen auf Englisch, aber wenn man in einem englischsprachigen Land lebt, ist das noch einmal etwas ganz anderes.“

Inzwischen könne man ihre Sprachkenntnisse auf jeden Fall als verhandlungssicher einstufen. Einbringen will Teresa ihre Fähigkeiten später einmal in der Marketingabteilung eines international tätigen Konzerns. Bis sie der Arbeitswelt zur Verfügung steht, wird es aber noch ein paar Jahre dauern – denn sie plant, an ihren Bachelor noch ein Masterstudium anzuschließen. Bevorzugte Hochschule: die ISM.

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