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Schillernde Hochzeiten planen an der International School of Management

Lena beim Studium an der ISM

Lena will ihre Leidenschaft fürs Reisen zum Beruf machen.

Schillernde Hochzeiten und spektakuläre Olympiaden - Lena Schulz lernt beim Studium Tourism & Event Management wie man Reisen und Veranstaltungen organisiert und inszeniert.

Welche berufliche Richtung sie einmal einschlagen will, wusste Lena schon früh. Um ihr Ziel, in die Tourismus- und Veranstaltungsbranche einzusteigen, zu verwirklichen, zog die 22-Jährige von Aurich in Ostfriesland nach Dortmund. Dort studiert sie nun an der International School of Management (ISM), einer renommierten Privathochschule, im fünften Semester das Fach Tourism & Event Management. Ihr Traum: einmal an der Organisation einer Olympiade mitarbeiten.

„Reisen und alles, was dahinter steht, hat mich schon immer interessiert”, schwärmt Lena. Schon vor dem Abi beschloss sie, diese Leidenschaft auch beruflich zu nutzen. Mit ausschlaggebend dafür war ihr einjähriger Auslandsaufenthalt als Schülerin in den USA: „Damals war ich 16, und seitdem war klar, dass ich durch die Weltgeschichte reisen und andere Kulturen kennenlernen will.” Nach dem Schulabschluss habe sie sich deshalb über die Fachrichtung Hotelmanagement informiert: „Aber ich habe mich dann dagegen entschieden. Ich glaube, das ist ein Knochenjob.”

International und familiär

Die Alternative entdeckte Lena bei einer Internet- Recherche. Begeistert habe sie am Studiengang Tourism & Event Management an der ISM vor allem das integrierte Auslandssemester: „So etwas gibt es ja nicht so oft.” Gemeinsam mit ihrem Vater ließ sie sich einen Termin bei der Studienberatung der Hochschule geben. Auch er sei schnell von dem Angebot überzeugt gewesen: „Papa hat selbst Wirtschaft studiert und fand vor allem den Unterricht in kleinen Gruppen gut.” Die Kursgrößen sind an privaten Bildungseinrichtungen in der Regel deutlich kleiner als an staatlichen Hochschulen und bewegen sich bei der ISM zwischen sieben und 30 Studenten: „Das ist schon etwas anderes als an der Uni, wo zum Teil 600 Leute in einer Vorlesung sind und das ganze in fünf verschiedene Hörsäle übertragen wird.”

Und auch eine kleine Hochschule bietet das Flair der großen, weiten Welt. Das bekam Lena gleich zu Beginn des Studiums zu spüren – denn damit war ein weiter Umzug verbunden. Um eine neue Stadt kennenzulernen, habe sie sich bewusst für Dortmund als Studienort entschieden, erzählt sie: „In Frage gekommen wäre vom Weg her auch Hamburg, aber dort war ich schon oft, um Verwandte zu besuchen.”

An Privathochschulen wie der ISM sind die Kursgrößen überschaubar.
Kursgrößen an der ISM

Reisen und rechnen

Nun erfährt Lena, wie das Thema Reisen von der Veranstalterseite aussieht. Im Fach Tourismus habe sie zum Beispiel im Rahmen einer Partnerarbeit ein fiktives Start-up Unternehmen für Sprachreisen nach Südamerika gegründet, berichtet Lena. Ob sie sich nach dem Abschluss den Sprung in die Selbstständigkeit vorstellen kann? Ihre Antwort ist eindeutig: „Nein, dafür bin ich nicht der Typ, das habe ich bei dem Projekt herausgefunden. Ich kann mir aber gut vorstellen, einmal in einem Start-up zu arbeiten.” Andere Studenten habe das Projekt aber dazu motiviert, eine Unternehmensgründung in Betracht zu ziehen: „Das hängt, glaube ich, sehr von der individuellen Persönlichkeit ab.”

Wirtschaftswissenschaftliches Basiswissen erhalten die Studenten unter anderem in Fächern wie Finanzbuchhaltung. Gerade in den Bereichen, in denen Mathematik im Vordergrund stehe, komme ihr die kleine Kursgröße sehr zugute, sagt Lena: „Wir rechnen alles gemeinsam durch, so dass ich es dann wirklich verstanden habe.”

Ihre Lieblingsfächer seien jedoch aus dem Event- und Tourismusbereich, erklärt Lena. Hier lernen die Studenten unter anderem, wie man Großveranstaltungen plant, konzipiert, umsetzt und bewertet: „Wir haben uns zum Beispiel auf Video die Hochzeit von einem Scheich in den Vereinigten Arabischen Emiraten angeschaut, diese Bilder waren phänomenal.” Der Saal sei mit einer Million Swarovski-Steinen geschmückt gewesen und mehr als 1.000 Gäste seien gekommen. Nach ihrem Abschluss wird Lena bei Projekten dieser Art federführend mitarbeiten können.

Große Pläne

Im kommenden Sommer wird sie jedoch erst einmal ein Auslandspraktikum absolvieren – und zwar in Frankreich. Um ihr Französisch auszubauen, habe sie bereits ihr verp$ichtendes Auslandssemester dort verbracht, berichtet sie: „Mein Englisch ist schon fließend, jetzt möchte ich auch die zweite Fremdsprache so lernen, dass nichts mehr holpert.” Ihr Wunschbetrieb: ein Reiseveranstalter oder eine Event-Agentur. Ein Praktikum in einem Hotel zu bekommen sei zwar etwas einfacher, räumt Lena ein: „Aber dieser andere Bereich interessiert mich mehr.”

Nach dem Bachelor will Lena ihren Master absolvieren – ebenfalls an der ISM. Auf eine konkrete berufliche Richtung hat sie sich noch nicht festgelegt. Träume hat sie allerdings schon: „Spannend fände ich, an großen Sportveranstaltungen mitzuarbeiten, zum Beispiel an der Olympiade, das wäre toll.” Ein realistisches Ziel? Mit einem guten Masterabschluss der entsprechenden Fachrichtung auf jeden Fall.

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