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Philipp Seybold, CEO des Start-ups combyne, über den Erfolg seiner App

combyne - Dein perfektes Outfit
Start-up App combyne

Passt das zusammen? Mit der App combyne können User verschiedene Kleidungstücke kombinieren.

Kombinieren verschiedener Kleidungsstücke mit einer App

Der CEO der combyne GmbH, Gewinner des Start-up Pitches auf der Stuzubi in München für Studenten & Young Professionals berichtet über den Erfolg der App und die weiteren Pläne.

„Der Start-up Pitch hat uns ein gutes Stück vorangebracht“, sagt Philipp Seybold, CEO der combyne GmbH. Eigentlich ist Philipp Jurist und Wirtschaftspsychologe – samt Assistentenstelle und Promotion bei der renommierten Klagenfurter Professorin Linda Pelzmann. Doch seit 2014 führt der 38-Jährige sein eigenes Unternehmen.

„Unser Konzept funktioniert ähnlich wie das von Facebook“, erklärt er. Die rund 200.000 User der App combyne, mit der man Bilder von Kleidungsstücken aufs Handy laden und miteinander kombinieren und so verschiedene Outfits ausprobieren kann, bezahlen nichts. „Unser Geld verdienen wir mit Unternehmen aus der Fashion-Branche“, verrät Philipp.

Wie das geht? combyne wertet statistisch aus, welche Produktbilder von den Nutzern der App verwendet werden und verkauft diese Informationen an Modeunternehmen. „So wissen die Firmen, was getragen wird, und die Verschwendung von Artikeln, die nicht abverkauft und deshalb zum Teil sogar verbrannt werden, hört auf“, sagt Philipp.

Schon 2015 konnten er und seine Mitgründer – ein logisch denkender Analyst und ein begnadeter Programmierer, wie Philipp seine Kollegen beschreibt – den ersten Investor von der Idee überzeugen. Auch die Jury der Stuzubi war sich beim Start-up Pitch im vergangenen Jahr einig: Das Konzept hat Zukunft. Sie wählte combyne zur besten Unternehmensgründung.

„Das hat uns viel Renommee und gute Kontakte gebracht“, freut sich Philipp. Seinen Preis – eine einjährige PR-Begleitung – wird er nun für die zweite Finanzierungsrunde nutzen. Denn die Firma hat große Pläne. „Wir wollen, dass unsere App einmal auf der ganzen Welt genutzt wird“, sagt der Jungunternehmer.

Außerdem haben er und sein Team vor, die App weiterzuentwickeln. Schon jetzt sei es möglich, über 100.000 Teile von Brands wie TOPSHOP, Mango, ASOS, oder Urban Outfitters mit eigenen Stücken und denen von Freunden zu kombinieren, erklärt Philipp. Ziel sei aber, künftig zu zeigen, wie die Outfits getragen aussehen. Noch sei die Technik nicht so weit: „Dafür muss es gängig sein, sich mit einem Körperscanner vermessen zu lassen.“ Auch von der Herstellerseite seien genauere Maßangaben nötig: „Aber ich glaube, das wird in einigen Jahren möglich sein.“

Möchtest du Teil des Teams werden? Unter https://combyne.com/about-us/#jobs findest du die ausgeschriebenen Stellen.