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Sprachreisen für Schüler

Verlosung Sprachreise

Alina hat die Stuzubi Sprachreise gewonnen und war in London.

In ihren zwei Wochen in London hat Alina engagierte politische Diskussionen geführt, internationale Kontakte geknüpft, den Notting Hill Carnival erlebt und Essen probiert, das ein bisschen ungewöhnlich war. „Jetzt bin ich in der Sprache angekommen“, sagt die 17-Jährige aus Neuenstadt am Kocher bei Heilbronn, die vorhat, einmal Englischlehrerin zu werden. Die Reise inklusive Sprachkurs hat sie auf der Schülermesse Stuzubi in Stuttgart gewonnen. Auch in diesem Jahr verlost Stuzubi wieder eine EF Sprachreise.

Dass Auslandsaufenthalte nicht nur den Horizont erweitern, sondern auch Sprachkenntnisse ganz erheblich verbessern können, ist bekannt. Doch gelingt das schon in zwei Wochen? „Auf jeden Fall“, sagt Alina Im August 2019 war sie für 14 Tage in London. Der drohende Brexit sei zu dieser Zeit deutlich spürbar gewesen, erzählt sie: „Die Leute wussten nicht, was jetzt auf sie zukommt und waren unsicher.“ Auch in ihrem Sprachkurs, der dienstags bis samstags stattfand, sei der Streit um den Austritt Großbritanniens aus der EU Thema gewesen. Zum Beispiel habe man lange über den britischen Premierminister Boris Johnson gesprochen: „Unser Lehrer war da sehr offen und hat uns über das reden lassen, was uns interessiert.“

Eine ganze Woche habe sich der Kurs auch mit Aspekten der Nachhaltigkeit befasst. So sei man „ins Plaudern gekommen“ und der Lehrer habe mitdiskutiert. Allerdings habe es auch Übungshefte mit Grammatikaufgaben gegeben, und jeder Schüler habe einen Aufsatz verfasst und den Text der Klasse vorgestellt. Alina hat sich für das Thema „Good news, bad news“ entschieden, bei dem es um den hohen Anteil negativer Nachrichten in Zeitungen ging.

Sehenswürdigkeiten in London

Der Unterricht begann meistens um 8.45 Uhr und war spätestens um 17.15 Uhr zu Ende. Es gab aber auch Tage, an denen ab Mittag frei war. In ihrer Freizeit habe sie viel mit ihrer Mitbewohnerin unternommen, mit der sie sich bei ihrer Gastfamilie ein Zimmer geteilt habe, erzählt Alina: „National Museum, National Gallery, St. James’s Park, Regents Park und Oxford Street, das musste alles erledigt werden.“

Mit ihrer Zimmergenossin, die aus Ecuador stammt, hat sich Alina von Anfang an verstanden. „Man musste ja miteinander reden, um die peinliche Stille zu vermeiden“, sagt sie und lacht. Sofort hätten die Mädchen dann aber gemerkt: „Es hat einfach gepasst.“ Auch zu ihrer Gastfamilie habe sie ein sehr herzliches Verhältnis gehabt. Ihre Gastmutter habe ihr immer wieder hilfreiche Tipps gegeben. Auf ihre Empfehlung besuchten die Mädchen den Notting Hill Carnival. Das Event entstand Ende der 1950er Jahre als Protest gegen rassistische Übergriffe gegenüber Einwanderern. Seitdem ziehen Bewohner mit afrikanischem und karibischem Hintergrund im August vier Tage lang bunt kostümiert durch Londons Straßen. „Das muss man einfach gesehen haben“, schwärmt Alina.

Fließend Englisch sprechen

Ihre Freizeit hat Alina in London auch oft für Sightseeing genutzt.
Sightseeing in London

Sympathisch sei ihr auch gewesen, dass in ihrer Gastfamilie Wert auf Nachhaltigkeit gelegt worden sei. Etwa sei darauf geachtet worden, möglichst keine Lebensmittel wegzuwerfen. Da sie sich vegetarisch ernähre, sei für sie auch immer extra gekocht worden: „Es gab zum Beispiel Veggie-Hackbällchen mit Käse, einen scharfen Reis oder auch Dinge, von denen man nicht so genau wusste, was es ist.“ Aus Alinas Sicht ist die englische Küche jedoch besser als ihr Ruf. Manches sei zwar ungewöhnlich gewesen, räumt sie ein: „Aber schlecht geschmeckt hat es nicht.“

In der Küche habe sie sich immer wieder lange mit ihrer Gastmutter unterhalten. Am Ende der Sprachreise habe ihr die Gastgeberin bestätigt, dass ihre Sprachkenntnisse große Fortschritte gemacht hätten. Ein Eindruck, den Alina teilt. „Vor der Sprachreise habe ich mir den deutschen Satz erst immer im Kopf zurechtgelegt und ins Englische übersetzt, bevor ich ihn gesagt habe“, erklärt sie. Inzwischen fange sie ganz selbstverständlich an, spontan englisch zu sprechen: „Jetzt bin ich richtig in der Sprache angekommen.“ Die Reise habe sie auch noch einmal in ihrem Berufswunsch bestärkt. Ihr Plan: ein Lehramtsstudium für die Fächer Englisch und Geschichte.

Zur beruflichen Orientierung hat Alina die Schülermesse Stuzubi in Stuttgart besucht: „Da habe ich mir viel angeschaut und war wirklich begeistert.“ Deshalb habe sie an der Feedback-Aktion zur Messe teilgenommen und die Veranstaltung bewertet. „Dass dabei eine Reise verlost wird war schon schön, aber man geht ja nicht davon aus, dass man da gewinnt“, sagt sie und lacht. Nach ihrem Abitur im Frühjahr 2020 möchte sie übrigens noch einmal in ein englischsprachiges Land. Ihr Ziel: eine Au-pair Stelle in den USA.

Stuzubi besuchen, Feedback abgeben, Sprachreise gewinnen

Auch 2020 können wieder alle Besucher der Schülermesse Stuzubi an der Verlosung einer EF Sprachreise mit Sprachkurs in einem europäischen Land ihrer Wahl gewinnen. Wie das geht? Einfach nach der Messe an der Tablet-Station vor Ort ein persönliches Feedback zur Messe abgeben – und schon bist du beim Gewinnspiel dabei.