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Als Psychologe im Betrieb arbeiten

An ihrer Privathochschule schätzt Clara die individuelle Betreuung und den Unterricht in kleinen Kursen.

An ihrer Privathochschule schätzt Clara die individuelle Betreuung und den Unterricht in kleinen Kursen.

Schwerpunkt des Studiengangs Wirtschaftspsychologie an der University of Applied Sciences Europe sind in den ersten Semestern wirtschaftswissenschaftliche Fächer wie Mikroökonomie, Makroökonomie, Rechnungswesen, Kostenrechnung und Bilanzierung. Auch Statistik steht auf dem Stundenplan. „Davor hatten alle Bammel“, verrät Clara. Obwohl Mathematik in der Schule nicht ihr Lieblingsfach gewesen sei, sei sie im Studium gut damit zurechtgekommen: „Das war dann eines meiner besten Fächer. Wenn man sich reinhängt, kann man das verstehen“, versichert sie.

Insgesamt erfordere der Studiengang viel Einsatzbereitschaft: „Geschenkt wird einem nichts.“ Viermal in der Woche verbringen die Studierenden rund acht Stunden am Tag an der Hochschule. Zusätzlich muss der Stoff zuhause aufbereitet werden. In den Prüfungsphasen würden manchmal zwölf Klausuren in zwei Wochen geschrieben, erzählt Clara: „Da ist die Abiprüfung nichts dagegen.“

Im Studienverlauf verschiebe sich der Fokus allmählich immer mehr in Richtung Psychologie. Hinzu kämen Fächer wie Markt- und Werbepsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie. Spannend sei auch der Bereich Mitarbeitermotivation.

Softskills fürs Praktikum

Nach ihrem Bachelor hat Clara ein Masterstudium in Wirtschaftspsychologie begonnen.
Wirtschaftspsychologie-Studentin Clara

Ab dem dritten Semester würden Softskills wie Präsentation und Moderation vermittelt. Nützlich seien diese Kompetenzen für das vier- bis sechsmonatige Pflichtpraktikum, das in der Regel im vierten Semester stattfinde – oft auch im Ausland. Möglichkeiten, internationale Erfahrungen zu sammeln, biete ihre Hochschule außerdem bei Winter- und Summerschools an Partnerhochschulen, zum Beispiel in Lissabon oder den USA. Das Angebot werde von den Studierenden sehr geschätzt: „Alle sagen, das ist eine coole Sache.“

Clara hat ihr Pflichtpraktikum in der Personalentwicklung eines Herstellers von Türsystemen absolviert. Ob sie später einmal beruflich in diese Richtung gehen wird, weiß sie aber noch nicht. Im Masterstudium lernt sie nun unter anderem, psychische Probleme bei Mitarbeitern richtig einzuschätzen, sensibel anzusprechen und Hilfe anzubieten. „Die psychischen Erkrankungen nehmen mehr zu als die körperlichen, deshalb ergreifen die Betriebe hier Maßnahmen.“ Sie könne sich inzwischen auch vorstellen, im Bereich Gesundheit beruflich tätig zu werden.


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