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Sparpotenziale ausschöpfen - als Student nie wieder knapp bei Kasse

Sparen für Studenten

@ jarmoluk (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Das Leben ist teuer, diese Erfahrung müssen die meisten Studenten machen. Tatsächlich beginnt für viele von ihnen mit dem Studium ein bedeutender neuer Lebensabschnitt, denn sie ziehen von zu Hause aus. Die Miete im Wohnheim, der WG oder einer eigenen Wohnung ist zwar der größte Kostenfaktor, der jetzt gestemmt werden muss, aber leider bei weitem nicht der einzige. Lebensmittel, Kleidung, Nebenkosten, Lehrmittel und Freizeitgestaltung verschlingen oft mehr, als BAföG und Nebenjob abwerfen.

Je nachdem, in welche Stadt es Studenten zieht, können die Lebenshaltungskosten hoch sein. Das liegt vor allem an den sehr unterschiedlichen Mietpreisen in den Unistädten. Zwischen 250 und 450 Euro monatlich liegen die Mietpreise durchschnittlich für ein WG-Zimmer. Im Studentenwohnheim kommst du etwas günstiger weg, eine eigene Wohnung ist teurer. Glücklicherweise gibt es aber auch eine ganze Reihe von Spartipps, mit denen Studenten ihre Lebenshaltungskosten merklich senken können, ohne dafür auf Lebensqualität verzichten zu müssen.

So wirst du in null Komma nichts zum Sparfuchs:

 

1. Verschaffe dir einen Überblick über deine Ausgaben

Um einschätzen zu können, wieviel Geld du monatlich benötigst, solltest du dir einen detaillierten Überblick über deine Finanzen verschaffen. Dabei ist es wichtig, alle wesentlichen Posten aufzulisten und nicht zu schummeln, denn sonst fehlt es am Monatsende doch wieder an allen Ecken und Enden. Das Deutsche Studentenwerk gibt auf seinem Internetauftritt wichtige Hinweise zu den Lebenshaltungskosten, die auf Studenten zukommen und unterstützt dich bei der Berechnung der monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Du solltest neben einer möglichst detaillierten Auflistung deiner Ausgaben auch darauf achten, dass die einzelnen Kostenpunkte aktuell sind. Verändert sich beispielsweise ein Versicherungsbeitrag, muss der Kostenplan angepasst werden.

2. Schaue dir an was du bei deinen Ausgaben wirklich brauchst

Jetzt kommt der Moment, in dem der Rotstift zum ersten Mal kreisen sollte. Wenn du dir einen Überblick über deine monatlichen Ausgaben verschafft hast, fallen dir sicher Punkte auf, die zwar nice to have sind, aber nicht sein müssen. Typische Anwärter für den Rotstift sind Abonnements für Zeitschriften oder Streamingdienste. Für verschiedene Luxusartikel gibt es kostengünstige Alternativen und nicht jedes teure Hobby muss während des Studiums weitergeführt werden. Der Einstieg ins Studium ist ein guter Zeitpunkt, um auszumisten und damit auch den Geldbeutel zu entlasten. Um Verträge zu kündigen empfiehlt sich ein Online-Dienst wie AboAlarm. So geht die Kündigung schnell und einfach.

3. Mache eine Einkaufsliste und keine Impulskäufe

Beim Einkaufen ist das Sparpotenzial besonders groß. Wenn all die vielen Kleinigkeiten im Laden bleiben, die du nicht wirklich benötigst, wird dein Wocheneinkauf viel günstiger. Am besten führst Du im Alltag immer eine Einkaufsliste mit notwendigen Dingen und gehst streng nach dieser Liste einkaufen. Kleiner Tipp: Gehe niemals hungrig einkaufen. Dabei landen nämlich viele unwichtige Dinge im Einkaufswagen.

4. Halte Ausschau nach Studentenrabatten

Deutschland ist ein sehr studentenfreundliches Land und bietet viele Rabatte, die die Lebenshaltungskosten senken können. Bibliotheksausweise, Mitgliedschaften im Fitnessstudio und Handytarife gibt es für Studenten oft günstiger. Auch Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel oder Eintrittskarten für Museen und Zoos sind oft mit Studentenrabatt erhältlich. Die meisten Banken bieten günstige Girokonten für Studenten an und auch bei Versicherungen können Studenten mit Sondertarifen sparen.

5. Vergleiche Preise im Netz und in der Stadt

Vergleichen birgt enormes Sparpotenzial. Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, um im Bereich Lebenshaltungskosten zu vergleichen. Ob über Vergleichsportale wie Idealo oder mit einer eigenen Recherche, gib dich niemals mit dem ersten Preis zufrieden.

6. Nutze Online-Gutscheine

Gutscheine sind ebenfalls eine tolle Sparmöglichkeit. Da hagelt es Prozente beim Shoppen, vergünstigte Eintritte, Freikarten für interessante Veranstaltungen oder Coupons in Restaurants. Auch Reisegutscheine kannst du dir klar machen. Bei Portalen wie Sparheld.de findest du online täglich neue Coupons, die du dir ausdrucken kannst und Online-Gutscheine für eine Vielzahl von Online-Shops.

7. Überprüfe deine Verträge

Es erfordert zwar ein bisschen Disziplin, aber Du solltest dir regelmäßig die Zeit nehmen, um deine laufenden Verträge zu überprüfen. Versicherungen, Handy, Streamingdienste, da steckt eine Menge Sparpotenzial drin. Online-Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox machen es dir leicht und geben schnell einen oberflächlichen Überblick über verschiedenste Anbieter. Oft kann sich ein Wechsel lohnen und geht unkomplizierter als gedacht.

@ RitaE (CCO-Lizenz) / pixabay.com
Studenten Essen

8. Fang an, selbst zu kochen

Selber kochen ist viel billiger als Essen im Restaurant, auch wenn es nur die Imbissbude um die Ecke ist. Oft lässt sich mit dem Geld, das du beim Lieferservice lässt, der Einkauf für mehrere Tage bestreiten. Außerdem ist selbst gekochtes Essen meist viel gesünder als Fertigprodukte.

9. Kaufe gebraucht anstatt neu

Second Hand ist nicht nur günstiger, es liegt auch voll im Trend. Kleidung, Möbel, Bücher, für die meisten Artikel gibt es inzwischen tolle Online-Flohmärkte wie zum Beispiel Kleiderkreisel oder eBay Kleinanzeigen. Hier findest du gut erhaltene Teile für kleines Geld. Besonders toll ist es, wenn nicht mehr benötigte Artikel einfach getauscht werden können. So sparst du nicht nur Geld, du schaffst auch Platz für Neues.

10. Verkaufe deine Bücher und Skripte weiter

Lehrmittel sind meist teuer in der Anschaffung und werden oft nur für wenige Monate oder eine Prüfungsvorbereitung benötigt. Wenn du Bücher und Skripte verkaufst, die du selbst nicht mehr nutzt, kannst du dir das Geld für die nächsten Lehrmittel zusammensparen. Auch hier lohnt es sich natürlich, zunächst einmal in den gebrauchten Büchern und Skripten zu stöbern. Bekannte Portale sind hier unter anderem reBuy oder Momox.

11. Uni-Sport statt Fitness-Studio

Sport ist ein toller Ausgleich zum Lernstress an der Uni. Es muss aber nicht unbedingt das teure Fitnessstudio sein. Joggen im Park kostet gar nichts und das Angebot im Bereich Uni-Sport ist an den meisten Hochschulen vielfältig und weitaus günstiger als im Studio.

@ bridgesward (CCO-Lizenz) / pixabay.com
Happy Hour

12. Trinken und Essen in der Happy Hour

Viele Restaurants und Bars bieten Uhrzeiten an, zu denen die Preise etwas moderater ausfallen. Das gilt für die klassische Happy Hour in der Cocktailbar, aber auch für günstige Mittagsmenüs oder eine reduzierte und dafür günstigere Karte am frühen Abend. Schau dich in den Restaurants und Bars in deiner Nähe nach Happy Hour Angeboten um.

13. Verkaufe was du selbst nicht mehr brauchst

Ausmisten schafft Platz und Kapital. Sortiere regelmäßig deine Habseligkeiten aus und mach sie zu Geld. Im Second Hand Laden, über die Online-Tauschbörse oder auf dem Flohmarkt kannst du so leicht etwas dazuverdienen und Platz für Neues schaffen.

14. Nutze Mitfahrgelegenheiten

Du möchtest verreisen oder einfach nur Familie und Freunde in der Heimat besuchen? Mitfahrgelegenheiten sind günstig und machen außerdem noch eine Menge Spaß. Über BlaBlaCar findest du mit wenigen Klicks die passende Mitfahrgelegenheit.

15. Nutze Gratis-Angebote

Beim Friseur als Modell für Auszubildende und neue Schnitt dienen, eine Zahnbehandlung von Studenten für Zahnmedizin statt vom fertig ausgebildeten Zahnarzt in Anspruch nehmen, Restauranttester für ein Magazin werden, es gibt viele Möglichkeiten, um an eine kostenlose Dienstleistung zu kommen. Fragen kostet nichts. Du wirst dich wundern, in wie vielen Bereichen du solche Gratis-Angebote nutzen kannst.

Für den Inhalt des Textes ist die seo2b GmbH verantwortlich.

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