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Stuzubi-Auswahl neuer Bildungswege nach der Schule im Jahr 2018/2019

Aufgepasst: 2018/2019 gibt es wieder neue Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Mathe-Diplom reloaded

Bachelor- und Masterabschlüsse sind Standard – doch manch einer sehnt sich nach dem guten, alten Diplom zurück. An der Technischen Universität Chemnitz wird der renommierte Traditionsstudiengang ab diesem Sommersemester nun wieder eingeführt – und zwar im Fach Mathematik. In vier Semestern Grundstudium erhalten die Studierenden das nötige mathematische Basiswissen, im Hauptstudium, dessen Regelstudienzeit fünf weitere Semester vorsieht, können die künftigen Diplomanden ganz im Sinne der akademischen Freiheit die Lerninhalte weitgehend selbst bestimmen. Ein Wechsel vom Bachelor- oder Masterstudium in den Diplomstudiengang und umgekehrt ist möglich.

Bio und BWL

Idealismus und Effizienz schließen sich aus? Nicht immer. Am Campus Straubing bietet die Technische Universität München (TUM) ab dem Wintersemester 2018/19 den neuen Studiengang „Bioökonomie” an. Dabei geht es vor allem um die Nutzung nachwachsender Rohstoffe wie Pflanzen und Mikroorganismen zur Energiegewinnung, aber auch um ökonomische Aspekte wie die Vermarktung. Schwerpunkte der TUM am Standort Straubing sind die Fachgebiete Biotechnologie und Nachhaltigkeit. Der Bachelorstudiengang „Bioökonomie” ist deutschlandweit der einzige seiner Art. Nach dem Abschluss können die Absolventen in Straubing in dieser Fachrichtung auch den Master erwerben.

Für Sportler mit Grips

Die International School of Management (ISM) startet zum Wintersemester 2018/19 den neuen Studiengang „International Sports Management”. Das Studium kombiniert BWL mit branchenspezifischem Know-how wie Sportökonomie, Sportvermarktung, Sportproduktmanagement, etwa für Marken wie Puma oder Adidas, oder dem Betrieb von Sportgaststätten. Die Studenten absolvieren mindestens ein Auslandssemester und mehrere Praktika oder Sportcamps. Nach sechs Semestern können sie die Bachelorprüfung ablegen. Angeboten wird der Studiengang in Dortmund, Köln, Hamburg und München. Studiengebühren: für Dortmund und Köln 4.980 Euro pro Semester, für Hamburg und München 5.380 Euro.

Azubis ins Internet

Der Onlinehandel boomt – und braucht Experten, die sich im Netz auskennen. Dafür gibt es jetzt einen neuen Beruf. Wer sich für das Verkaufen im Internet interessiert, kann ab August eine Ausbildung zum „Kaufmann für E-Commerce” beginnen. Die Azubis erfahren in der Lehre, wie man Webseiten, aber auch andere Online-Kanäle wie Facebook oder Instagram, nutzen kann, um Waren oder Dienstleistungen wie zum Beispiel Mode, Technik oder Reisen zu verkaufen. Vermittelt werden dabei auch Kenntnisse aus den Bereichen Werbung, Logistik, IT und Recht. Bewerben können sich Abiturienten, aber auch Schüler mit Mittlerem Schulabschluss oder Hauptschulabschluss.

Verkaufen mit Köpfchen

Wer seine Karriere im Handel mit akademischem Abschluss starten will, kann ab sofort an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) das Fach „Retail Management” studieren. In sechs Semestern lernen die Studierenden Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und befassen sich mit den komplexen Zusammenhängen des Verkaufens auf unterschiedlichen Kanälen. Eine besondere Rolle spielt dabei auch die Digitalisierung. Der Studiengang wurde in diesem Sommersemester neu eingeführt und ist deutschlandweit der einzige seiner Art. Der staatlich anerkannte Bachelor-Abschluss soll den Absolventen das Rüstzeug für Führungspositionen im Handel vermitteln.

So ein Theater

Jugendliche machen oft ein ganz schönes Theater. Wie daraus tolle Aufführungen werden, wird den Studierenden der Fachrichtung „Theaterpädagogik/ Lehramt Theater” vermittelt. Die Universität der Künste Berlin bietet das Studium ab dem Wintersemester 2018/19 erstmals an. Die Bachelor- Absolventen können das Fach Theater an Gymnasien und integrierten Sekundarschulen unterrichten. Aber nicht vergessen: Bildung ist Ländersache. Künftige Lehrer sind deshalb meistens an das Bundesland, in dem sie studiert haben, gebunden. Wer für ein Lehramtsstudium in die deutsche Hauptstadt zieht, sollte sich daher auch vorstellen können, langfristig im Raum Berlin zu leben.

Dreimal Design

Die media Akademie Hochschule Stuttgart (mAHS) bietet in diesem Sommersemester drei neue Bachelor-Studiengänge aus dem Bereich Design an. Im Fach „Animation-Design” lernen die Studierenden zum Beispiel, am Computer dreidimensionale Figuren und Objekte zu erschaffen, die in der Filmproduktion eingesetzt werden können. Wer sich für „Game-Design” einschreibt, wird nach seinem Abschluss Spiele entwerfen, programmieren und vermarkten können. Der Studiengang „Industrial-Design” befasst sich mit dem Aussehen von Industrieprodukten jeder Art. Die Studiengänge sind vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden- Württemberg staatlich anerkannt.

Damit es läuft im Haus

Häuser müssen nicht nur gebaut, sondern auch instand gehalten und in der Nutzung betreut werden. Gerade für moderne Gebäude sind dazu hochqualifizierte Experten nötig. Wer einer von ihnen werden möchte, kann ab dem Wintersemester 2018/19 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) das Fach „Real Estate und Integrale Gebäudetechnik“ studieren. In sieben Semestern lernen die Studierenden, Immobilien energieeffizient und kostenschonend zu betreiben – unter anderem auch durch Digitalisierung. Der neu eingeführte Bachelorstudiengang ist dem Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik zugeordnet.

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