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Mit einem Studium in Fitnessökonomie als Videoanalyst zum VfL Wolfsburg

Bild: VfL Wolfsburg

Sein Duales Studium ermöglichte Sascha den Einstieg beim Bundesligisten VfL Wolfsburg.

Profis sind im Fußball nicht nur auf dem Spielfeld gefragt – Leistungssport würde ohne Experten hinter den Kulissen nicht funktionieren. Einer von ihnen ist Sascha Simon. Der 25-Jährige zeichnet als Videoanalyst die Spiele der U23 des VfL Wolfsburg auf und zeigt dem Trainer die relevanten Sequenzen. Neben dem Job absolvierte er ein Duales Studium zum Fitnessökonom an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheit (DHfPG). Den Bachelor braucht er für einen Master zum Spielanalysten an der Sporthochschule Köln – der Abschluss ermöglicht aber auch viele andere Berufe.

  • Wer Fitnessökonomie studiert, kann im Spitzen- und im Breitensport arbeiten.
  • Ein Duales Studium ist oft der Anschluss an eine Karriere als aktiver Profi-Sportler.
  • Sascha fand mit dem Dualen Studium den Einstieg in den Job als Videoanalyst.
  • Videoanalysten filmen Spiele, wählen relevante Sequenzen aus und gestalten so Trainingsstrategien mit.

Für Fußball begeistert sich Sascha seit seiner Kindheit. „Mit sieben Jahren habe ich angefangen zu spielen“, erzählt der gebürtige Saarländer. Was als Hobby begann, entwickelte sich zum vielversprechenden Talent. Im Teenageralter bekam er erste Anfragen von Vereinen, zunächst aus Saarbrücken, später aus Kaiserslautern: „Da dachte ich mir dann, dass vielleicht mehr gehen könnte und wollte ausprobieren, ob ich mit Fußball mein Geld verdienen kann.“

Nach dem Abitur nahm er sich ein Jahr Zeit, um sich auf den Sport zu konzentrieren und die Möglichkeiten einer Profikarriere auszuloten. „Es hat sich aber gezeigt, dass mein Leistungsniveau nicht ausreicht, um ganz vorne mitzuspielen“, räumt er ein. „Außerdem war mein Abi einfach zu gut, um nicht zu studieren.“

Deshalb habe er sich an der Uni für Sport und Biologie auf Lehramt eingeschrieben. Nach einem Semester habe er aber gemerkt, dass ihm der reguläre Hochschulbetrieb nicht liege: „Dieses Selbstlernen und in die Bibliothek gehen ist einfach nichts für mich.“ Er sah sich nach Alternativen um und fand den dualen Studiengang „Fitnessökonomie“ an der DHfPG. Einen passenden Ausbildungsbetrieb hatte Sascha sofort an der Hand: „Mein ehemaliger Berater aus meiner aktiven Zeit im Fußball hatte mich in seiner Spieleragentur eingestellt.“ Seine Aufgabe: das Erstellen von Spielervideos.

Teil 2: Arbeiten beim Bundesligisten


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