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Hier will ich mal leben - Auslandsaufenthalt mit TravelWorks in Kanada

Laura gewann die Reise von Travelworks

Laura gewann die Reise von Travelworks nach Kanada.

Eigentlich wollte Laura im Wintersemester ein Studium beginnen. Doch dann kam alles anders. Bei ihrem Besuch auf der Karrieremesse Stuzubi in Leipzig nahm die 19-Jährige, die 2016 Abitur gemacht hat, an einer Verlosung teil – und gewann ein Stipendium von Travel- Works für einen Kurs in Business Communication in Vancouver. Dort traf sie auf Studenten aus Asien, Brasilien und Mexiko, lernte so einiges über die kanadische Mentalität und spricht nun verhandlungssicher Englisch.

„Kanada war gar nicht geplant“, sagt Laura und lacht. Sechs Wochen hat sie in Vancouver zugebracht – ihr längster Auslandsaufenthalt überhaupt. Ursprünglich habe sie aber vorgehabt, sich nach dem Abi für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Leipzig zu bewerben, berichtet sie: „Doch als nach der Karrieremesse Stuzubi die Mail von TravelWorks kam mit der Info, dass ich nach Kanada gehen kann, habe ich das verschoben.“

Anfang November saß Laura im Flieger. Nicht die beste Jahreszeit, um nach Vancouver zu reisen, räumt sie ein: „In Kanada sagen sie zu Vancouver auch Raincouver, weil es ständig regnet. Vor allem im November.“ Dennoch sei das Klima angenehm: „Mit zehn bis 15 Grad ist es dort schön mild.“ Ungeachtet des Wetters habe sie sich aber in der Stadt auf der anderen Seite des Ozeans sofort heimisch gefühlt. Beeindruckt habe sie von Anfang an die Herzlichkeit der Kanadier: „Die Menschen sind unvorstellbar freundlich.“ Dies habe auch auf ihre Gastfamilie zugetroffen. Gewohnt hat sie mit zwei weiteren Studenten aus Italien und Mexiko bei einer 35-jährigen Frau, erzählt Laura: „Sie war sehr nett und hilfsbereit.“

Neue Freunde, neue Reisen

Genossen habe sie auch das internationale Umfeld am College, an dem sie ihren Kurs in Business Communication absolvierte. Da alle Studenten in ihrer Klasse aus dem Ausland gewesen seien, habe sie schnell Kontakte geknüpft: „So etwas verbindet, man schließt sofort Freundschaften.“ Die meisten Studenten des Kurses seien aus Asien und Südamerika gewesen. „Manche von ihnen habe ich gut kennengelernt“, freut sich Laura. Denkbar sei auch, dass sie ihre neuen Freunde in ihren Heimatländern besuchen werde: „Dann geht es demnächst vielleicht nach Brasilien.“ Dem Unterricht am College, der durchweg auf Englisch stattfand, habe sie gut folgen können. Schulenglisch sei dafür völlig ausreichend, versichert sie: „Zumindest gilt das, wenn man in Deutschland zur Schule gegangen ist.“ Die Lehrer hätten jedoch auf ihre ausländischen Studenten auch Rücksicht genommen, langsam gesprochen und bei Verständnisproblemen alles noch einmal erklärt.

Laura hat sich in der Stadt auf der anderen Seite des Ozeans sofort heimisch gefühlt.
Laura in Vancouver

Fernziel Auslandssemester

Gelernt hat Laura unter anderem am College, wie man in Englisch professionelle Geschäftsbriefe schreibt. Allerdings sei es dabei nicht nur um Sprachkenntnisse gegangen: „Wir haben auch erfahren, wie der Markt funktioniert.“ Nach Abschluss ihres Kurses, der Teil eines Kurzstudiums ist, hat sie ein Zertifikat erhalten. „Hätte ich sechs Monate teilgenommen, hätte ich sogar ein Diplom bekommen“, erklärt sie.

Inzwischen ist Laura aber wieder in Deutschland und will sich nun an der Uni Leipzig für Wirtschaftswissenschaften einschreiben.

Doch vermutlich wird der Sprachkurs nicht ihr letzter Kanadaaufenthalt gewesen sein. „Ich will auf jeden Fall ein Auslandssemester machen und zwar am liebsten in Vancouver“, schwärmt Laura. Sie könne sich sogar sehr gut vorstellen, für längere Zeit in dem Land zu leben. Allerdings sei das eher ein Ziel für später. „Jetzt will ich erst einmal studieren“, so Laura.