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Karrieren für Kreative – so schaffst du es an die Miami Ad School Europe

Kreativ Studieren an der MASE

Kreative lernen an der MASE, ihre Ideen fürgroße Konzerne effektiv umzusetzen.

Die jungen Wilden im Big Business

Brotlose Kunst, das war einmal. Kreative Köpfe werden heute überall gebraucht. Sowohl in der Medienindustrie, als auch in großen, internationalen Konzernen. Absolventen der Miami Ad School Europe (MASE) arbeiten weltweit in den Hot Spots von Werbeagenturen, aber zum Beispiel auch in den Kreativdepartments von Facebook, Red Bull, Nike, Google oder Apple.

Sie produzieren Filme, schreiben und entwickeln Konzepte für Events, Sport-, Fashion-, Store- und Produktdesign, programmieren Games, Apps und Avatare im VR, AI, UX, UI. Sie designen die Erlebniswelt der Marken, die alle kennen und begeistern. Doch zwei Dinge sind ihnen gemeinsam, sagt Vanessa Frings-Rupp vom Team der MASE: die Fähigkeit mutige, kreative Ideen zu entwickeln – und das außergewöhnliche Handwerkszeug zur effektiven Umsetzung ihrer kreativen Kampagnen, das sie in der internationalen Ausbildung an der MASE gelernt haben.

Welche Voraussetzungen nötig sind, um an der MASE genommen zu werden, verrät Vanessa im Stuzubi-Interview. Und sie muss es wissen, denn sie ist Teil des Teams, das die Bewerbungen an der Schule bewertet. Außerdem verlost Stuzubi ein Teilstipendium an der MASE in Hamburg oder Berlin für die Fachrichtungen Art-Direktion (Grafik), Copywriting (Text), Digital Design oder Creative Technology (Innovative Computertechnologie).

Die MASE gehört zu den führenden Kreativschulen weltweit. Kannst du ein paar Tipps geben, wie man es schafft, bei euch genommen zu werden?

Unsere Bewerber müssen mindestens 18 sein, weil es bei uns im Studium und der Ausbildung drei dreimonatige Auslandspraktika gibt, die in New York, London, Tokio, Sydney, Paris, Miami und vielen Metropolen absolviert werden können. Wir verlangen aber keine klassische Mappe.

Man bewirbt sich bei uns mit fünf eigenen kreativen Werken. Das kann alles sein, was der Bewerber für geeignet hält, um uns davon zu überzeugen, dass er bei uns richtig ist. Manche schicken Filme, Fotos, Bilder oder selbst komponierte Musik. Wir kriegen aber auch ganz verrückte Dinge. Das ist bei uns völlig offen. Wichtig ist uns, dass wir einen Eindruck von der kreativen Persönlichkeit des Kandidaten gewinnen und er rüberbringen kann, dass er für die Sache brennt.

Hast du ein paar Beispiele? Was waren die verrücktesten Werke?

Schwer zu sagen, alles ist auf seine Art einzigartig. Einmal bekamen wir eine Skulptur von einem Baum, in dem ein leuchtender Schlittschuh steckte. Ich erinnere mich auch an ein besticktes, ausgestanztes Buch, das war handwerklich ganz zauberhaft. Super war auch die Bewerbung einer Frau vom Cirque du Soleil, die uns ein Video ihrer Körperakrobatik geschickt hat. Aber es muss nicht unbedingt so etwas Ausgefallenes sein, manche bewerben sich auch mit Malereien, Fotobüchern oder Collagen.

Was ist mit Vorkenntnissen, sollte man sich zum Beispiel mit bestimmten Computerprogrammen auskennen?

Nein, InDesign, Photoshop, Programmierung und solche Dinge, das lernt man bei uns an der Schule. Bei der Bewerbung wollen wir das Talent, den kreativen Kopf sehen, das kann man nämlich nicht lehren. Wir erwarten keine perfekte Kampagne, sondern Spaß und Begeisterung beim Kreativ-Sein. Das Handwerkszeug, das nötig ist, um diese Fähigkeiten erfolgreich beruflich zu nutzen, vermitteln wir den Studenten dann schon.

Spielen Noten eine Rolle?

Kreativität kann man nicht in Noten messen. Deshalb ist bei uns eine Fünf im Zeugnis egal. Viele erfolgreiche Kreative hatten schlechte Schulnoten, weil sie leider nicht in dem benotet wurden, was ihrem einzigartigen Talent entsprach.

Aber Abitur braucht man schon, um bei euch zu studieren.

Das gilt nur für die Bachelor- und Masterprogramme. Für die Masterprogramme, die im Moment sehr begehrt sind, braucht man natürlich außerdem einen Bachelor. Das Fach ist dabei egal, man muss aber mindestens 180 ETCS-Punkte nachweisen. Für unser Portfolio-Programm, dessen Absolventen in der Kreativbranche genauso gefragt sind, verlangen wir aber gar keinen Schulabschluss, wenn die Bewerbung überzeugend ist.

Müsst ihr viele Bewerber abweisen?

Das ist unterschiedlich und hängt auch davon ab, wie viele Bewerbungen wir gerade bekommen. Manchmal kriegen wir eine ganze Flut. Aber wer einen kreativen Kopf hat und sich Mühe gibt, hat bei uns gute Chancen.

Du willst im Bereich Art-Direktion, Copywriting, Digital Design oder Creative Technologie arbeiten?

Dann nimm an unserer Verlosung teil und gewinne ein Teilstipendium an der MASE. Das Teilstipendium kann für das Portfolio-Programm in Hamburg oder Berlin im April oder Juli angetreten werden und reduziert die Studiengebühren um die Hälfte, d.h. pro Quartal 1.300 statt 2.600 Euro – während der gesamten Studienzeit.

So nimmst du an der Verlosung teil:

Sende die Aufgaben des Kreativ-Checks (alle Infos zum Kreativ-Check unter miamiadschool.de im Bereich Zulassung/ Bewerbung) und einen Vorschlag für das neue Titelbild des Stuzubi-Magazins an vanessa@miamiadschool.de und per Post an Miami Ad School Europe GmbH, Vanessa Frings-Rupp, Finkenau 35e, 22081 Hamburg, Germany. Die Bewerbungsgebühr von 100 Euro entfällt.
Einsendeschluss: 30. November 2017.