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Elternarbeit am Übergang Schule-Beruf

Ansprechpersonen Eltern bei der Berufswahl

Eltern sind für Jugendliche die wichtigsten Ansprechpersonen beim Thema Berufsorientierung.

Die Meinung der Eltern zählt für junge Menschen mehr als die Empfehlungen von Freunden, Verwandten, Lehrkräften oder Berufsberater/-innen. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Motivation der Jugendlichen zur proaktiven Berufsorientierung durch Elternarbeit gesteigert werden kann. Um die Ressourcen des Elternhauses besser nutzen zu können, ist es notwendig, Eltern ihre Unterstützungsfunktion deutlich zu machen und sie als Partner für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Nur wenn solch eine verlässliche Basis der Kooperation zwischen Schule und Elternhaus bereits besteht, können die Akteure wie zum Beispiel Berufseinstiegsbegleiter/-innen (BerEb) individuell und punktuell den Kontakt mit den Erziehungsberechtigten aufnehmen.

Herausforderungen der Elternarbeit

Mangelndes Bewusstsein: Eltern sind sich ihrer Rolle als Berater und Begleiter im Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder oft zu wenig bewusst.

Vorbehalte: Evtl. liegen Berührungsängste bei Eltern aus bildungsfernen Milieus vor, aufgrund eigener Misserfolgserfahrungen mit schulischer Bildung oder problematischen Bildungsbiografien.

Bewusste Distanzierung: z. B. wenn ein Eingriff in die Erziehung befürchtet wird – etwa dann, wenn die eigenen Vorstellungen über die Eignung des Kindes für einen Beruf von denen der Berufseinstiegsbegleiter/-innen abweichen.

Sprachbarrieren: sind vorwiegend bei Eltern mit Migrationshintergrund zu finden.

Kulturspezifische Lebensentwürfe: z. B. die Vorstellung, Erziehungsarbeit sei die alleinige Aufgabe der Schule.