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„hochschule dual“ meldet rund 7000 Dual Studierende im WS 16/17

Technische Hochschule Deggendorf; Foto: Peter Schinzler, München

An der Technischen Hochschule Deggendorf können Studenten das Duale Studium abslovieren.Foto: Peter Schinzler, München

Auf einen Blick:

  • Rund 7.000 Dual Studierende in Bayern
  • 20 Kooperationshochschulen, über 200 Studiengänge und 1.300 Unternehmenspartner
  • Ingenieurwissenschaften weiterhin auf Platz 1 der beliebtesten Studienfelder
  • Studierendenzahlen im Verbundstudium weiter steigend

Im Wintersemester 2016/17 studieren rund 7.000 Dual Studierende an den 20 Kooperationshochschulen der Dachmarke „hochschule dual“. Die Dual Studierendenzahlen bleiben damit weiterhin auf hohem Niveau. Die Auswertung zeigt auch, dass die Tendenz im Verbundstudium weiter steigend ist.

In der aktuellen Auswertung der Studierendenzahlen des Wintersemesters 2016/17 von hochschule dual absolvieren 6.991 Studierende ein Duales Studium in Bayern. Die Studierendenzahlen sind seit Gründung der Initiative hochschule dual im Jahr 2006 kontinuierlich gestiegen. Studierten vor mehr als zehn Jahren gerade einmal 650 Studierende an den 20 Kooperationshochschulen, so hat sich die Zahl mehr als verzehnfacht.

Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle: "Die Entscheidung von rund 7000 jungen Menschen für ein Miteinander von Studium und beruflicher Ausbildung und Praxis sagt alles: Theorie und Praxis ist heute mehr denn je angesagt - für die jungen Leute und für unsere Unternehmen. Bayern bietet mit hochschule dual die richtige Antwort."

Verbundstudium hat die Nase vorn

Das bayerische Modell bietet zwei Möglichkeiten dual zu studieren. Im Verbundstudium kombinieren die Studierenden ein Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung und erreichen nach rund 4,5 Jahren zwei staatlich anerkannte Abschlüsse: Bachelor- und Berufsabschluss. Das Verbundstudium ist am meisten gefragt, knapp 5.000 Studierende haben sich für dieses duale Modell entschieden. Die Tendenz im Verbundstudium ist damit weiter steigend.

Im Studium mit vertiefter Praxis schließt man sein Bachelorstudium in 3,5 Jahren oder ein Masterstudium in 1,5 bis 2 Jahren ab. Die zurzeit rund 2.000 Studierenden in diesem Modell, 100 davon sind Masterstudierende, können neben einem Bachelor- oder Masterabschluss auch mind. 50% längere Praxiszeiten als im regulären Hochschulstudium vorweisen.

20 Kooperationshochschulen und über 200 Studiengänge

Das Duale Studium der Dachmarke hochschule dual kann an 20 Hochschulen studiert werden, dazu gehören die 17 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaft in Bayern, die zwei Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft in Nürnberg und München und die Hochschule Ulm. Die Kooperationshochschulen von hochschule dual bieten zusammen über 200 Studiengänge an, die dual studiert werden können.

Seit Jahren sind die Dualen Studienangebote und Studierendenzahlen in den Ingenieurwissenschaften Spitzenreiter. Aktuell studieren in diesem Studienfeld 3.215 Dual Studierende. Das Studienfeld Sozial- und Gesundheitswesen ist mit 1.648 Studierenden auf Platz zwei, gefolgt von 1.197 Studierenden im Studienfeld Wirtschaftswissenschaften auf Rang drei. „Wir sind mit der Entwicklung der Dual Studierendenzahlen sehr zufrieden. Zeigt sie doch, dass das Duale Studium bei Unternehmen und Studieninteressierten gleichermaßen ankommt. Es wird immer wichtiger, ein sehr gutes akademisches Studium an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften eng mit beruflicher Praxis zu verzahnen, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden“, so der Leiter von hochschule dual Prof. Dr. Karl Stoffel.

Über 1.300 Unternehmen

Der positive Trend im Dualen Studium zeigt sich auch bei den Unternehmenspartnern von hochschule dual. Über 1.300 Unternehmen und Betriebe bieten das bayerische duale Modell an. Die teilnehmenden Unternehmen der Initiative kommen aus den verschiedensten Branchen und sind über ganz Bayern von den Großstädten bis hinein in die ländlichen Regionen verteilt. Genau diese sehr breite geographische Verteilung findet sich auch bei den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Von Aschaffenburg bis Rosenheim und von Hof bis Kempten bieten sich die Hochschulen als Kooperationspartner für die Unternehmen an. Die Kooperationen verbinden dabei Wissenschaft und Praxis und lassen beide Seiten vom Technologie- und Wissenstransfer profitieren.