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Stage School- Absolvent Steven Novak über seinen Durchbruch als Musical-Darsteller / Bühnentalent 2019 gesucht

Musical-Star Steven Novak. Bild: EmkaPhotography

Musical-Star Steven Novak. Bild: EmkaPhotography

Als Kind hat Steven Novak auf Familienfeiern gesungen und getanzt. Heute zeigt der 22-Jährige sein Talent als Musical-Star an Theatern in ganz Europa. Sein Traum, der Broadway, ist erreichbar geworden. Gelernt hat er seine Kunst an der Stage School in Hamburg – mit einem Stipendium. Stuzubi und die Stage School suchen nun begabte junge Frauen und Männer, die das Zeug zum Bühnentalent 2019 haben. Du traust dir das zu? Dann bewirb dich jetzt mit Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und Infos zu deinen kreativen Erfahrungen – wenn möglich mit Video-Link – unter stuzubi@stageschool.de

  • Einsendeschluss verlängert: Noch bis 15. Dezember 2019 können sich Schüler und Schulabgänger als Stuzubi Bühnentalent für einen Workshop an der Stage School bewerben mit der Option auf ein Stipendium für eine Ausbildung als Musical-Darsteller.
  • Steven Novak hat nach einem Workshop an der Stage School ein Stipendium bekommen und schlüpft inzwischen als gefragter Musical-Star in alle Rollen – vom Schlagersänger bis zum Bösewicht.
  • Stevens Tipp an alle Nachwuchsdarsteller: Kreativ sein, an Grenzen gehen – und dabei dennoch auf eine solide finanzielle Planung und den konstruktiven Umgang mit Kritik achten.

„Eigentlich war ich ein ganz normaler Junge“, erinnert sich Steven. Er war im Sportverein und als Ministrant aktiv und besuchte das Gymnasium. Das große Rampenlicht? Keine Spur. Zwar habe er als Jugendlicher gelegentlich daran gedacht, ans Konservatorium zu gehen und Opernsänger zu werden: „Aber ich hätte mich nie getraut, dort vorzusingen und mich zu bewerben.“

Ganz unentdeckt blieb sein Talent in der 3.000 Einwohner großen Marktgemeinde Kaltenleutgeben in der Nähe von Wien indes nicht. „Wenn es bei uns was zu feiern gab, habe ich als Kind immer gesungen und getanzt, und es hieß ‚ah ja, der Junge ist talentiert, aus dem wird was‘“, sagt Steven und lacht. Ernsthafte Pläne, seine Begabung zum Beruf zu machen, habe er aber nicht verfolgt. Nach dem Abitur sei sein Ziel vielmehr eine akademische Laufbahn gewesen.

Doch dann kam alles anders. „Eine Freundin hat mich überredet, mit ihr an einem Workshop der Stage School teilzunehmen, und ich habe mitgemacht, aber nur so zum Spaß“, erzählt Steven. Die Profis der renommierten Hamburger Schule für Tanz, Gesang und Schauspiel erkannten sein Talent jedoch sofort.

Von der Stuzubi auf die Bühne

Steven (zweite Reihe, Mitte) in „A Chorus Line“. Bild: Rupert Larl
Steven (zweite Reihe, Mitte) in „A Chorus Line“. Bild: Rupert Larl

Wer die Schülermesse Stuzubi oder das Stuzubi Online-Portal besucht, hat die gleiche Chance wie Steven. Bei der Aktion Stuzubi-Bühnentalent 2019 können Schüler und Schulabsolventen an einem Workshop der Stage School teilnehmen und entdeckt werden. Zeigt sich eine besondere Begabung, folgt eine Einladung zur Stipendienprüfung.

Steven hat diese Herausforderung gemeistert und begann 2015 seine Ausbildung an der Stage School. Schon ein Jahr später trat er im Musical „A Chorus Line“ im Klagenfurter Stadttheater auf. Es folgten Engagements für die Schlossfestspiele Schwerin, am Staatstheater Helsinki, an der Oper Graz, der Komischen Oper Berlin und vielen weiteren Häusern in Deutschland, Österreich und ganz Europa. Er übernimmt Haupt- und Nebenrollen, spielt in Musicals wie der „West Side Story“, „Kiss Me Kate“, „Mamma Mia“ und in klassischen Operetten wie „Polnische Hochzeit“ oder „Der letzte Walzer. Seit seinem Abschluss an der Stage School 2017 ist er durchgehend ausgebucht. „Schon jetzt bin ich bis 2020 engagiert“, sagt er.

Die Schule bereite die jungen Darsteller hervorragend auf den Beruf vor: „Man lernt aber auch, an seine Grenzen zu gehen.“ Dies sei wichtig, denn es gebe auch immer wieder Momente des Scheiterns, und man müsse lernen, damit umzugehen. „Wir Künstler sind Produkt und Erzeuger in einem“, erklärt Steven. Werde das Brötchen eines Bäckers kritisiert, fühle er sich in der Regel nicht persönlich angegriffen. Komme ein Auftritt nicht beim Publikum an, sei die Gefahr, die Ablehnung persönlich zu nehmen, ungleich höher. Auch für sensible Künstler sei es daher hilfreich, sich einen professionellen Umgang mit Kritik anzueignen.

Der Kampf um die Gunst des Publikums lohne sich jedoch. Sein Beruf biete ihm unglaublich viel Abwechslung, schwärmt Steven: „Man kann in ganz verschiedene Charaktere schlüpfen, vom Bösewicht bis zum Schlagerschnulzer.“ Statt Routine erlebe er laufend neue Orte, neue Menschen und neue Aufgaben. Der Alltag sei von Reisen und internationalen Kontakten geprägt: „Oft lerne ich meine Texte am Flughafen, und wenn ich auftrete, beginnt mein Arbeitstag um 17 Uhr in der Maske und endet um 23 Uhr nach dem Applaus.“

Von Vorteil sei als Darsteller jedoch auch die Fähigkeit, sich gut organisieren zu können. Das monatliche Einkommen sei nicht immer gleich. Daher müsse man lernen, vorausdenkend zu planen, sich sein Geld einzuteilen und etwas zurückzulegen: „Leerläufe sind als Freiberufler nicht ungewöhnlich.“

Inzwischen hat sich Steven so gut im Beruf etabliert, dass er sein Können weitergibt und selbst bei Workshops an der Stage School unterrichtet. „Wenn ich das Brennen in den Augen der Schüler sehe, dann erinnere ich mich aufs Neue daran, warum ich das alles mache“, sagt er mit einem Lächeln. Auch als Darsteller hat er noch so einiges vor. „Ich war noch nie am Broadway, und möchte das unbedingt mal erleben“, verrät er. Sein Ziel sei, auch im englischsprachigen Raum aufzutreten, wo die Musical-Szene beheimatet sei. Der Anspruch an die Darsteller sei dort hoch, räumt er ein: „Aber ich glaube, ich kann es schaffen. Für mich war noch nie etwas unmöglich.“

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