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Kostenlose Bewerbungsfotos und Tipps fürs Shooting

Kostenlose Bewerbungsfotos auf der Jobmesse jobs and master

Auf der Jobmesse jobs and master gibt es kostenlos Bewerbungsfotos.

Ob One-Click-Bewerbung, die Selbstpräsentation auf Bewerberportalen oder die traditionelle schriftliche E-Mail Bewerbung: ein gutes Foto gehört dazu. Wie Bewerber das Beste aus einem Shooting herausholen, weiß Ina Lackerbauer von der FiNUM AG. Ihr Tipp: Klassisches Auftreten ist im Zweifelsfall sicherer als eine Überdosis an Kreativität. Auf der Karrieremesse jobs und master 2019 bietet die FiNUM AG Messebesuchern im Rahmen des kostenfreien Begleitprogramms ein Shooting für Bewerbungsfotos. Anmeldung bis Dienstag, 8. Januar 2019.

  • Dresscode erfragen ist erlaubt.
  • Nicht zu viel Weiblichkeit zeigen.
  • Fotos vom Profi sind Pflicht.

Im englischsprachigen Raum gilt der Lebenslauf mit Foto längst als No-Go. Hierzulande machen sich Personaler dagegen immer noch gerne ein Bild von ihren Bewerbern. „In Großbritannien und den USA sind die Regelungen zur Vermeidung von Diskriminierung viel strenger als bei uns“, erklärt Lackerbauer. Der HR-Verantwortliche solle deshalb gar nicht erst in Versuchung gebracht werden, sich aufgrund der äußeren Erscheinung für oder gegen jemanden zu entscheiden. Grundsätzlich sei die Diskriminierung von Bewerbern aufgrund von Äußerlichkeiten auch in Deutschland unzulässig, räumt sie ein: „Aber ein Foto ist immer noch Standard, man will wissen, wer später zur Tür hereinkommt. Und Menschen sind einfach visuelle Wesen.“ Das bedeutet: Mit einem sympathischen Bild lässt sich die Chance auf ein Vorstellungsgespräch durchaus ein bisschen steigern.

Doch was heißt das konkret? Die Basis für ein gutes Bewerbungsfoto sei das richtige Outfit, sagt Lackerbauer. Welcher Kleidungsstil passend sei, hänge jedoch vom Unternehmen ab. Einen guten Eindruck vermittle häufig die Firmen-Homepage: „Am besten, man schaut sich die Teambilder an und achtet darauf, was die Mitarbeiter anhaben.“ Völlig legitim sei auch, im Unternehmen anzurufen und den Dresscode zu erfragen: „Dazu rate ich immer. Das kann viele Peinlichkeiten ersparen.“

Outfit und Styling beim Bewerbungsfoto

Ein gutes Bild auf dem Lebenslauf erhöht die Chancen bei der Bewerbung.
Bewerbungsfotos sollten vom Profi stammen.

In der Regel sei es besser, zu schick angezogen zu sein als zu lässig. Ein Anzug sei jedoch nicht immer nötig. Für Ingenieure sei zum Beispiel auch ein edles Hemd ausreichend. Frauen sollten jedoch vermeiden, zu viel Weiblichkeit zu zeigen: „Bei der Bluse sollten immer so viele Knöpfe geschlossen sein wie bei den Hemden der Männer.“ Bestenfalls forciere ein sehr feminines Bewerbungsfoto eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Die Chance, dass der Personaler die attraktive Kandidatin persönlich kennenlernen wolle, steige unter Umständen tatsächlich: „Aber fachlich wird man dann als Frau nicht mehr ernst genommen.“

Auch eine mädchenhafte Ausstrahlung wirke sich bei Bewerbungsfotos eher negativ aus. Gefragt sei bei Frauen vielmehr selbstbewusstes Auftreten. Souveränität ausdrücken könne man mit einer geraden Körperhaltung und einem direkten Blick in die Kamera. Erzeugen lasse sich ein selbstbewusster Ausdruck zum Beispiel, indem man die Daumen in die Gürtelschlaufen einhänge und sich leicht nach vorne beuge. „Fotografen kennen viele solcher Tricks“, verrät Lackerbauer.

Nicht empfehlenswert sei dagegen der Versuch, sich über das Foto von den Mitbewerbern abzuheben. „In kreativen Berufen oder im Marketing führt das manchmal zum Erfolg, aber für 99 Prozent der Stellen triff das nicht zu“, warnt die Expertin. Von knalligen Farben bei der Krawatte, reichlich Pomade im Haar oder auffälligen Accessoires und Schmuck bei Frauen sei daher abzuraten: „Weniger ist mehr, lautet die Devise.“ Nicht zwingend erforderlich sei bei Frauen jedoch die klassische Hochsteckfrisur. Wer sein Haar in der Arbeit gerne offen trage, könne sich auch so auf dem Bewerbungsfoto zeigen. Unpassend sei jedoch ein locker zusammengebundener Pferdeschwanz: „Gepflegt sollte die Frisur schon sein.“

Profi-Fotos zahlen sich aus

Mindestens genauso wichtig wie das richtige Outfit ist der Gesichtsausdruck. „Wir alle schauen gerne in lächelnde Gesichter“, sagt Lackerbauer. Wer ein natürliches Lächeln zustande bringe, solle dies unbedingt auch einsetzen. Verkniffen dürfe die Mimik jedoch nicht aussehen: „Aber professionelle Fotografen haben ihre Mittel, um einen unsicheren Bewerber aus der Reserve zu locken.“ Gerade bei Bewerbungsfotos sei es unabdingbar, die Fähigkeiten eines guten Fotografen in Anspruch zu nehmen. „Ich habe schon so einiges auf Lebensläufen gesehen, da stehen teilweise Topfpflanzen im Hintergrund“, berichtet Lackerbauer. Freizeitfotos seien bei Bewerbungen absolut tabu: „Das geht höchstens, wenn man einen Studentenjob will, aber für eine richtige Stelle ist das unmöglich.“ Auch Fotoautomaten für Passbilder seien keine Alternative: „Die Qualität der Bilder ist grottig.“

Etwa 30 bis 50 Euro in professionelle Bewerbungsfotos zu investieren, zahle sich auf jeden Fall aus. Oft könne man die Bilder auch jahrelang verwenden. Wenn sich der Bewerber optisch nicht stark verändert habe, sei dies kein Problem: „Mein Bewerbungsfoto ist jetzt fünf Jahre alt.“ Wer für seine Bewerbung noch ein professionelles Foto braucht und kein Geld dafür ausgeben möchte, kann auf der jobs and master in München den Stand von FiNUM im Bewerbungscorner besuchen, Ina Lackerbauer persönlich kennenlernen und an einem kostenlosen Shooting teilnehmen.