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Auslandsstudium und Praxissemester

Auslandssemester in Valencia

Sein Auslandssemester hat Marcus in Valencia verbracht.

In den ersten Semestern sei vorwiegend Basiswissen vermittelt worden. Im Fach Finanzmathematik habe er sich zum Beispiel mit Zins- und Rentenberechnungen befasst. Im Bereich Investition und Finanzierung werde gezeigt, welche Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung es für Unternehmen gebe. Auch Unternehmenssteuern sei ein eigenes Studienfach. Immer wieder würden außerdem Methoden aus der Statistik angewendet: „Aber das fällt mir nicht schwer.“

An seinem Studiengang schätzt Marcus vor allem die Klarheit. „Da gibt es nicht so viel Gerede, sondern es ist logisch und hat Hand und Fuß. Es kommt eben raus, was rauskommt“, erklärt er. Spannend seien auch die rechtlichen Aspekte: „Wenn ich erfahre, wie lange ich von einem Vertrag zurücktreten kann, dann nützt mir das wirklich etwas.“ Im Fach Kapitalmarktrecht seien auch Fragen aus der PR und Öffentlichkeitsarbeit angesiedelt, etwa welche Veröffentlichungspflichten Unternehmen erfüllen müssten und welche Strategien es gebe, um Anleihensgebern und Aktionären gegenüberzutreten: „Das ist oft ein Konflikt, weil die Aktionäre wollen, dass man vorwärtskommt und Dinge ausprobiert, die Geldgeber aber eher Angst vor Risiken haben.“

Auslandssemester in Spanien

Auslandssemester und Praktika sind fester Bestandteil des Studiums. Anwenden wird Marcus sein Wissen demnächst bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Auslandserfahrungen konnte er bereits an der Universität in der spanischen Stadt Valencia sammeln. Im Alltag habe er viel auf Spanisch kommuniziert und seine Sprachkenntnisse damit deutlich verbessert. Die Kurse an der Universität habe er aber auf Englisch belegt. „Die Noten zählen fürs Studium und mein Spanisch war noch nicht so gut“, räumt Marcus ein. Der Unterricht in englischer Sprache sei auch sinnvoll fürs spätere Berufsleben. Gerade in größeren Unternehmen würden betriebswirtschaftliche Inhalte oft auf Englisch kommuniziert: „Da braucht man dann die Fachbegriffe.“

Nach dem Abschluss plant Marcus, sich bei einem großen internationalen Konzern zu bewerben. Vorstellen könne er sich zum Beispiel, Firmenübernahmen vor- und nachzubereiten oder im Bereich Immobilien- und Aktienfonds tätig zu werden. „Mit Zahlen zu arbeiten ist spannend, das gefällt mir“, schwärmt er. Und die Verdienstmöglichkeiten? Mit seinem Studienabschluss kann Marcus später einmal mit einem Einkommen rechnen, das sich sehen lassen kann: „Ich glaube, dieser Aspekt motiviert letztlich jeden, der im Finanzsektor arbeitet.“

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