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Mit einem Reisestipendium als Jugendliche alleine ins Ausland

Onlinestipendium

Paulina fuhr mit dem Fahrrad von Magdeburg bis zum nördlichsten Ende von Dänemark.

Alleine reisen, nicht fliegen und in sechs Wochen mit 600 Euro auskommen – das klingt nach einem Projekt für geübte Backpacker. Doch genau das sind die Voraussetzungen für ein Reisestipendium der zis-Stiftung für Jugendliche von 16 bis 20 Jahren. Wer das Stipendium erhält, bekommt die Reise finanziert. Paulina Farkas hat sich in das Abenteuer gestürzt und ist mit 19 Jahren mit dem Rad 1.000 Kilometer von Magdeburg nach Skagen gefahren. Was sie dabei gewonnen hat: Selbstvertrauen. Doch sie hat auch etwas verloren: ihre Angst vor Menschen.

  • Wer sich für ein Reisestipendium der zis-Stiftung bewirbt, muss seine Tour gut organisieren und die Planungen vorlegen – Paulina hat es beim zweiten Anlauf geschafft.
  • Übernachtungen bei Freunden und Verwandten sind beim zis-Stipendium nicht vorgesehen. Paulina hatte geplant, im Zelt zu schlafen, oft ergaben sich aber andere Möglichkeiten.
  • Besucht hat Pauline auf ihrer Reise Künstler, Architekten, eine spirituelle Vereinigung und spontane Kontakte.
  • Am Ende der Tour hatte Paulina noch Geld aus dem Stipendium übrig und konnte den Aufenthalt um zwei Wochen verlängern.

„Eigentlich habe ich damals nach dem Abitur nach einer Möglichkeit gesucht, mit einem Stipendium mein Studium zu finanzieren“, erinnert sich Paulina. Es war Zufall: Auf der Internetseite der Studienstiftung des Deutschen Volkes fand sie einen Link zur zis-Stiftung. Sie bewarb sich für ein Reisestipendium der Organisation. Um die Förderung von 600 Euro zu bekommen, müssen die Teilnehmer jedoch einiges leisten. Kern der Reise ist es, ein selbst gewähltes Thema zu bearbeiten.

Reisestipendium erfolgreich beantragt

Beim ersten Anlauf entschied Paulina sich für ökologische Landwirtschaft in Irland. „Aber das hatte mich ehrlich gesagt gar nicht so brennend interessiert“, gibt sie zu. Ihr Antrag wurde abgelehnt. So schnell wollte sie aber nicht aufgeben und versuchte es im Jahr darauf ein zweites Mal – diesmal mit Erfolg. Ihr Thema: Licht in Dänemark.

Schritt für Schritt begann sie die Tour zu planen. Ihr Ziel: ein Künstlerehepaar in Skagen, der nördlichsten Stadt des Landes. Auf dem Weg dorthin seien zahlreiche Stopps vorgesehen gewesen bei Menschen, die sich in irgendeiner Form mit Licht befassen, erzählt sie. Besucht habe sie zum Beispiel Künstler und Architekten, aber auch eine spirituelle Vereinigung. „Das war eine Gruppe um einen Guru, die daran geglaubt hat, dass man sich von Licht ernähren kann und dann nicht mehr essen muss“, sagt Paulina und lacht.

Ins Ausland mit Rad und Zelt - Teil 2 >>


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