Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Ausbildung im Bereich Sprachen und Kultur - Wirtschaftsdolmetscher/in/-übersetzer/in

Wirtschaftsdolmetscher/in/-übersetzer/in

Fremdsprachenkenntnisse

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Fach- und Landeskunde.

Die Ausbildung im Überblick

Wirtschaftsdolmetscher/in bzw. -übersetzer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit 2-3 Jahre, in Teilzeit z.B. 2 Jahre. Die Ausbildung ist in verschiedenen Sprachen möglich, z.B. Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Russisch. 

Typische Branchen

Wirtschaftsdolmetscher/innen bzw. Wirtschaftsübersetzer/innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Darüber hinaus wird z.B. der Nachweis guter Englischkenntnisse und guter Deutschkenntnisse (sofern Deutsch nicht Muttersprache ist) gefordert. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Englisch, Französisch, Spanisch etc.: Wer bereits sehr gute Sprachkenntnisse mitbringt, ist in der Ausbildung im Vorteil. Je besser Wirtschaftsdolmetscher/innen bzw. -übersetzer/innen eine Sprache beherrschen und je mehr Sprachen sie sprechen, desto größer sind ihre späteren Einsatzmöglichkeiten.
  • Wirtschaft und Recht: Wissen über Wirtschaftsbeziehungen und Rechtsvorschriften auf europäischer Ebene ist bereits in der Ausbildung gefragt und im späteren Berufsalltag unerlässlich.
  • Deutsch: Angehende Wirtschaftsdolmetscher/innen bzw. -übersetzer/innen müssen über eine sehr gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit verfügen, um auf einem optimalen sprachlichen Niveau übersetzen bzw. dolmetschen und sprachliche Feinheiten von Fachtexten beachten zu können. 

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Gespräche und Verhandlungen von Personen und Firmen im Geschäftsverkehr)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. das in der Originalsprache Gehörte kurz und prägnant in der Zielsprache wiedergeben)
  • Textverständnis (z.B. Erschließen der Inhalte von Fachtexten mit wirtschaftsbezogenen Inhalten)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Übersetzen des geschäftlichen Schriftverkehrs)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Fremdsprachenkenntnisse in Wort und Schrift: Grammatik, Umgangssprache, einfaches Verhandlungsdolmetschen, Diktate, Telefonieren, Zeitungsartikel und Wirtschaftsaufsätze, Übersetzen von Texten aus Wirtschaft und Politik
  • Fach- und Landeskunde: Fachkunde und Fachterminologie (Banken- und Börsenwesen, Außenhandel, Transport- und Zollwesen), Wirtschaftsgeografie, Kultur und Politik
  • EDV und Textverarbeitung

Der theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen ergänzt. 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit