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Große Reisen im Studium an der International School of Management

Tourism & Event Management an der International School of Management

Kleine Klassen, große Reisen - Patrick Schnauffer studiert in Stuttgart Tourism & Event Management an einer privaten Hochschule

Fremde Kulturen zu erkunden gehört neben Konzertbesuchen zu den großen Leidenschaften von Patrick Schnau€er. Nach seinem Abitur am Fanny-Leicht-Gymnasium entschied sich der 20-jährige Stuttgarter deshalb für ein Studium der Fachrichtung Tourism & Event Management an der International School of Management (ISM). Die renommierte Privathochschule hat 2016 im Stuttgarter Heusteigviertel eine Niederlassung erö€ffnet.

Zu den Schülern, die von Kind an wussten, was sie einmal werden wollen, gehört Patrick eigentlich nicht. „In der neunten, zehnten Klasse hatte ich noch gar keine Vorstellungen, wie es nach der Schule weitergehen könnte”, räumt er ein. Heute jedoch sieht die Situation ganz anders aus: Patrick ist auf dem besten Weg, seine persönlichen Interessen zum Beruf zu machen. In der Oberstufe habe sich mehr und mehr gezeigt, in welche Richtung es einmal gehen werde: „Reisen und Events, das ist es einfach.”

Schon in seiner Kindheit und Jugend hat Patrick mit seinen Eltern fast alle großen europäischen Hauptstädte besucht: Paris, Rom, London, Berlin, Wien und viele mehr. Ebenfalls mit seiner Familie war er in Singapur, mit der Schule in einem Austauschprogramm in Moskau. Sein Gymnasium sei eines von zweien in Stuttgart, das Russisch als reguläres Unterrichtsfach anbiete, erklärt er: „Das habe ich genutzt und dann die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts auch gleich mitgenommen.” Nach dem Abi folgte eine weitere große Reise, bei der es im Rahmen einer Sprachreise für drei Monate nach Kalifornien ging.

Keine Lust auf volle Hörsäle

Zurück in Stuttgart lernt Patrick nun, wie man Reisen professionell organisiert – und zwar von der Pieke auf. Von der ISM habe er über eine Freundin seiner Mutter erfahren, berichtet er. Entschieden habe er sich für die Hochschule vor allem wegen der kleinen Gruppen: „In den Tourismus-Fächern sind wir nur zu siebt, da ist der Austausch ein ganz anderer als an einer staatlichen Uni, wo zum Teil 400 Studenten im Hörsaal sind.” An seiner Hochschule seien die Strukturen eher mit denen an der Schule vergleichbar. Die Räume seien ähnlich wie Klassenzimmer, und der Unterricht in den einzelnen Fächern dauere jeweils 90 Minuten.

Wer zur ISM will, muss aber zunächst einen Aufnahmetest bestehen. Die Prüfung dauert einen Tag und beinhaltet einen Intelligenz-, einen Wissens-, einen Englisch-, einen Mathematiktest und ein persönliches Gespräch. „Für Mathe habe ich an einem Vorbereitungskurs teilgenommen, weil mir das einfach nicht so liegt und ich mein Abiturwissen noch einmal auffrischen wollte”, erzählt Patrick. Insgesamt seien die Prüfungen aber gut zu bewältigen.

Ohne lernen geht es nicht

Zu seinen Fächern im Studium zählen unter anderem Tourismuspolitik, Tourismusmanagement und Eventmanagement, aber auch BWL und Finanzbuchhaltung. Unterrichtet werden die Studenten zum Teil auch von Experten aus der Praxis, zum Beispiel vom Tourismusmanager der Stadt Villingen- Schwenningen. „Dadurch erfährt man viel darüber, wie der Beruf konkret funktioniert”, sagt Patrick.

Wichtig sei jedoch, den Unterrichtsstoff laufend vor- und nachzubereiten, betont er: „Alles am Wochenende vor der Prüfung noch einmal durchzuprügeln wie in der Schule, das geht im Studium mit Skripten von bis zu 300 Seiten nicht mehr.” Die Prüfungen am Semesterende seien fair, um sie zu bestehen, sei esaber nötig, zusätzlich zum Unterricht vier bis sechs Stunden in der Woche zu lernen: „Ich habe mir am Wochenende immer alles Wichtige herausgeschrieben und ergänzende Literatur gelesen, das hat mir sehr geholfen.”

Auslands- und Praxiserfahrung

Trotzdem komme das Studentenleben nicht zu kurz. Mit seinen Kommilitonen verstehe er sich ausgezeichnet: „Es haben sich tolle Freundschaften gebildet, auch mit Studenten anderer Fachrichtungen, die ich bei den wirtschaftswissenschaftlichen Kursen kennengelernt habe.” Schon jetzt plane er, für das verpflichtende Auslandssemester im vierten Semester, das Patrick in London verbringen möchte, eine WG mit einigen Studenten aus dem Tourismuskurs zu gründen.

In den Semesterferien wird Patrick allerdings erst einmal Praxisluft schnuppern. Dazu hat er sich für ein Praktikum bei der Motelkette MotelOne beworben. „Ich möchte wissen, ob die Hotellerie etwas für mich ist”, erklärt er. Kennenlernen will er außerdem den Bereich Kreuzfahrt: „Das könnte auch sehr spannend sein.” Ebenso vorstellen kann sich Patrick aber auch, später einmal in der Eventbranche zu arbeiten: „Weil ich selbst ein leidenschaftlicher Konzertgänger bin, könnte die Planung von Musikveranstaltungen auch zu mir passen.” Auf eine bestimmte Richtung festlegen wolle er sich jetzt noch nicht. Das sei auch gar nicht nötig, sagt Patrick. Sein Studium eröffne ihm viele Wege.