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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Straßenwärter/in

Straßenwärter/in

Verkehrszeichen und Markierungsmaterialien

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Maßnahmen der Verkehrssicherung.

Die Ausbildung im Überblick

Straßenwärter/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst und in der Industrie.

Typische Branchen

Straßenwärter/innen finden Beschäftigung im öffentlichen Dienst, z.B. bei Straßenbauverwaltungen der Städte, Gemeinden, Kreise, in den Straßen- und Autobahnmeistereien der Bundesländer und in Baustellensicherungsunternehmen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Für den Zugang zur Ausbildung wird i.d.R. der Nachweis über die spätere Eignung zum Erwerb der Fahrerlaubnis Klasse CE durch ein ärztliches Attest gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Angehende Straßenwärter/innen führen in der Ausbildung Berechnungen von Längen, Maßen und Mengen, z.B. von Mischungsverhältnissen durch und benötigen hierfür sichere Rechenkenntnisse.
  • Werken/Technik: Werkstoffe zu bearbeiten sowie Maschinen und Anlagen richtig zu handhaben, gehört zu den täglichen Aufgaben der Auszubildenden. Kenntnisse im Bereich Werken und Technik sind deshalb ein Plus. Ggf. vorhandene Kenntnisse im technischen Zeichnen können von Nutzen sein, z.B. wenn einfache Skizzen oder Zeichnungen anzufertigen sind.
  • Physik: Kenntnisse in Physik sind für die angehenden Straßenwärter/innen hilfreich, beispielsweise um die Wirkung von Kräften und Hebelarten (etwa beim Einsatz von Werkzeugen) nachzuvollziehen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Längen-, Maß- und Mengenberechnungen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Kommunizieren bei z.T. starkem Verkehrslärm auf Autobahnen und Fernstraßen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • Bau- und Bauhilfsstoffe sowie Fertigteile auf Vollständigkeit, Verwendbarkeit, Beschädigungen und Maßhaltigkeit zu prüfen, Reklamationen zu veranlassen
  • Grünflächen anzulegen und zu pflegen
  • Gefahrenstellen zu erkennen und abzusichern, Maßnahmen zur Beseitigung von Gefahrenstellen zu ergreifen
  • Verkehrszeichen und Markierungsmaterialien auszuwählen und aufzustellen bzw. aufzubringen
  • verkehrs- und wegerechtliche Bestimmungen sowie Vorschriften zum Datenschutz anzuwenden
  • Böden hinsichtlich ihrer bautechnischen Eignung zu beurteilen
  • Fahrbahnen instand zu halten, Oberflächenbehandlung durchzuführen sowie Fugen zu schneiden, zu reinigen und zu vergießen
  • Schaltungen an Verkehrsbeeinflussungsanlagen zu veranlassen, insbesondere beim Durchführen eigener Maßnahmen
  • Aufgaben der Streckenwartung durchzuführen, Bauwerksbeobachtungen durchzuführen, Maßnahmen der Verkehrssicherung zu ergreifen
  • Arbeiten von Dritten, insbesondere von beauftragten Firmen, anhand von Vorgaben zu überwachen und zu dokumentieren

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit