Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Steinmetz/in und Steinbildhauer/in - Steinmetzarbeiten

Steinmetz/in und Steinbildhauer/in - Steinmetzarbeiten

Metalle, Kunst- und Hilfsstoffe

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften.

Die Ausbildung im Überblick

Steinmetz/in und Steinbildhauer/in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen

Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinmetzarbeiten finden Beschäftigung in Betrieben der Naturwerkstein- sowie Natursteinbe- und -verarbeitung, z.B. in Steinmetz- und Grabsteinwerkstätten, in Restaurierungsbetrieben für historische Gebäude und Steindenkmäler, in Museumswerkstätten und in Kirchenbauämtern.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Um z.B. Flächen, Volumina und Gewichte richtig berechnen zu können, sollte man für die Ausbildung Kenntnisse in Mathematik mitbringen.
  • Kunst: Angehende Steinmetze und Steinbildhauer bzw. Steinmetzinnen und Steinbildhauerinnen der Fachrichtung Steinmetzarbeiten führen gestalterische Arbeiten aus. Auf Kenntnisse aus dem Kunstunterricht können sie dabei gut aufbauen.
  • Werken/Technik: Die Auszubildenden bearbeiten anhand von Plänen und Modellen Natur- und Kunststeine und fertigen auch selbst Zeichnungen und Skizzen an. Wer über Kenntnisse im technischen Zeichnen verfügt, ist im Vorteil. Da man unter anderem mit automatisierten oder auch handgeführten Steinfräs-, Schleif- oder auch Graviermaschinen arbeitet, sind Kenntnisse in Werken/Technik nützlich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

    • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Flächen, Volumina und Gewichten)
    • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Kunden beim Entgegennehmen von Restaurierungsaufträgen)
    • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden über Gestaltung und Materialauswahl)

    Ausbildungsinhalte

    Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

    • wie man Metalle, Kunst- und Hilfsstoffe be- und verarbeitet, insbesondere durch Trennen, Umformen, Bohren und Feilen
    • was bei der Bearbeitung von natürlichen und künstlichen Steinen und Platten zu beachten ist
    • wie Profile, Schriften und Symbole sowie Bauteile aus mineralisch- und kunststoffgebundenen Materialien bzw. natürlichen und künstlichen Steinen hergestellt werden
    • was beim Anfertigen und Anwenden von Skizzen, Bau- und Werkzeichnungen sowie beim Einrichten, Sichern und Auflösen eines Arbeitsplatzes zu beachten ist
    • wie Mauerwerk aus natürlichen und künstlichen Steinen hergestellt wird
    • wie man Aufgaben im Team plant, umsetzt und die Ergebnisse der Zusammenarbeit auswertet
    • wie man Kunden berät, insbesondere Gebrauchs- und Pflegeanleitungen erläutert
    • wie Denkmale gestaltet, hergestellt und versetzt werden
    • wie Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie Umweltschutzmaßnahmen angewendet werden

    Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

    Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit