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Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Phonotypist/in

Phonotypist/in

Vertiefung der schriftlichen und sprachlichen Kompetenz

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Umgang mit den aktuellen Textverarbeitungsprogrammen.

Die Ausbildung im Überblick

Phonotypist/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Ausbildungsangebote richten sich i.d.R. an blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung.

Typische Branchen

Phonotypisten und Phonotypistinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Für den Zugang zur Ausbildung werden je nach Bildungsanbieter gute Kenntnisse in Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung sowie das Beherrschen des Tastenfeldes und ggf. der Punktschrift gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgendem Schulfach bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Sicherheit in der deutschen Rechtschreibung und Grammatik ist für angehende Phonotypisten und Phonotypistinnen unerlässlich, um fehlerfrei Schriftstücke erstellen zu können.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Mitschreiben von Diktaten)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Formulieren von Texten und Textbausteinen für Geschäftsbriefe)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Vertiefung der schriftlichen und sprachlichen Kompetenz
  • Protokollführung
  • Umgang mit den aktuellen Textverarbeitungsprogrammen
  • Schreiben von Texten und Briefen nach Diktat oder Phonogramm
  • Erstellen von Tabellen, Textbausteinkatalogen und Bausteinbriefen nach Schreibauftrag
  • Formulieren von Serienbriefen nach Stichworten

Der theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen ergänzt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit