Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Mediengestalter/in - Bild und Ton

Mediengestalter/in - Bild und Ton

Aufbau von Beschallungsanlagen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Redaktions- und Content Management Systemen.

Die Ausbildung im Überblick

Mediengestalter/in Bild und Ton ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Medienbranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Mediengestalter/innen Bild und Ton finden Beschäftigung in Unternehmen der Filmwirtschaft, bei Rundfunkveranstaltern und in Medien- und Werbeagenturen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hochschulreife ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Physik: Kenntnisse in Physik benötigen angehende Mediengestalter/innen Bild und Ton z.B. für Licht- und Objektmessungen, Bild- und Tonsignalmessungen oder auch das Zusammenschalten und Bedienen von Übertragungs- und Kommunikationseinrichtungen.
  • Mathematik: Für die wirtschaftliche Planung, beispielsweise das Festlegen des Kostenrahmens sowie das Erstellen von Kalkulationen für AV- Medienproduktionen, sind Mathematikkenntnisse von Bedeutung.
  • Deutsch: Für den Umgang mit sprachlichem Material für journalistische, dokumentarische, szenische Beiträge oder Werbung sowie für die Untersuchung von Beiträgen auf deren Wirkung sind u.a. Rechtschreib- und Formulierungssicherheit notwendig.
  • Englisch: Zur sprachlichen Verständigung bei multinationalen Produktionen sind bereits in der Ausbildung Englischkenntnisse wichtig. Darüber hinaus ist Lesefertigkeit zum Verständnis englischsprachiger Betriebsanleitungen erforderlich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von Kosten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Zusammenarbeiten mit Teams in Produktion und Redaktion)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden, Programmmitarbeitern und -mitarbeiterinnen hinsichtlich Kameraführung, Bildsequenzen und Schnittfolgen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Produktionsunterlagen; Ausarbeiten von redaktionellen Konzepten)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man medientechnische Geräte einrichtet und die dazugehörige Software konfiguriert, Übertragungseinrichtungen aufbaut, bedient, abbaut und pflegt
  • wie beleuchtungstechnische Geräte aufgebaut und bedient werden und wie man Kameras aussteuert
  • was beim Aufbau von Beschallungsanlagen zu beachten ist und wie man den Ton aussteuert
  • Bild- und Tonmaterial zu sichten und zu ordnen, technisch aufzubereiten und z.B. in Datenbanken zu archivieren
  • welche Anwendungssoftware, z.B. Redaktions- und Content Management Systeme, es gibt und wie sie eingesetzt werden
  • was zum Thema Datenschutz und anderen rechtlichen Vorschriften wie Medien- und Lizenzrecht zu beachten ist
  • wie man Medienproduktionen durchführt, z.B. Kamerabilder und Tonproduktionen sowie Effekte nach redaktionellen und gestalterischen Gesichtspunkten auswählt und die Produktionen unter Einsatz von Ablaufsteuerungssystemen für verschiedene Medien aufbereitet und verwaltet
  • was beim (Nach-)Bearbeiten des Bild- und Tonmaterials wichtig ist, wie man z.B. Grafikelemente, Animationen und Effekte einsetzt und Tonmischungen durchführt
  • wie man den Produktionsablauf mit allen Beteiligten im Projekt- und Redaktionsteam abstimmt und die Arbeitsbeziehungen im Team organisiert
  • wie man Kunden berät, Abrechnungsdaten erstellt und Leistungen abrechnet

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit