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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Maler/in und Lackierer/in

Maler/in und Lackierer/in - Bauten und Korrosionsschutz

Trockenlegung von Bauwerken

Ein Teil beschäftigt sich mit der Erstellung von Zeichnungen und Farbplänen.

Die Ausbildung im Überblick

Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz finden Beschäftigung in Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerks und bei Betonsanierungsunternehmen. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. Jede/r Neunte der Ausbildungsanfänger/innen hatte vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Angehende Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz berechnen Flächen, Mischungsverhältnisse von Farben sowie den Bedarf an Farben und Lösungsmitteln. Hierfür müssen sie die Grundrechenarten sowie die Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung beherrschen.
  • Chemie: Chemiekenntnisse helfen in der Ausbildung, das chemische Verhalten von Untergrund und Beschichtung bzw. Füllmaterial abschätzen zu können.
  • Werken/Technik: Für die Arbeit z.B. mit Pinseln, Bürsten und Farbrollern sind Erfahrungen im technischen Werken hilfreich. Wer Kenntnisse im Bereich Technisches Zeichnen hat, ist z.B. beim Lesen und Anfertigen von Skizzen und Plänen zu Sanierungszwecken im Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen des Bedarfs an Farben und Lösungsmitteln)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Kundenaufträgen zu Instandhaltung und Sanierung von Bauwerken)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden zu Korrosionsschutzmaßnahmen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Beschichtungen durch Streichen, Rollen und Spritzen ausführt
  • was beim Erstellen von Zeichnungen und Farbplänen zu beachten ist
  • wie man Untergründe z.B. durch Aufbringen von Putzen oder durch Einsatz von Trockenbau-Baustoffen vorbereitet
  • wie Bauwerksabdichtungen mit bituminösen, zement- und kunststoffgebundenen Abdichtungsmitteln, Dichtungsbahnen und Dichtstoffen durchgeführt werden
  • wie bei der Trockenlegung von Bauwerken und -teilen verfahren wird
  • wie man eine Schadensdiagnose durchführt
  • welche Korrosionsschutzverfahren es gibt und wie man sie auswählt
  • was bei der Durchführung von Korrosionsschutzmaßnahmen an freiliegenden Bewehrungsstählen zu beachten ist
  • wie metallische Überzüge hergestellt werden
  • wie man Imprägnierungen , Beschichtungen und Versiegelungen als Betonoberflächenschutz aufbringt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit