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Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Kommunikationsassistent/in

Kommunikationsassistent/in

Europäischer Computerführerschein (ECDL)

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Rhetorik und Verhandlungstechnik.

Die Ausbildung im Überblick

Kommunikationsassistent/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Typische Branchen

Kommunikationsassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein mittlerer Bildungsabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich bzw. im Handel vorausgesetzt.

Auswahlverfahren: Manche Bildungsanbieter führen ein internes Auswahlverfahren durch, z.B. in Form eines Fachgesprächs.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Gute Deutschkenntnisse benötigen angehende Kommunikationsassistenten und -assistentinnen z.B. für den Schriftverkehr mit Kunden und Geschäftspartnern.
  • Informatik: IT-Kenntnisse erleichtern den Einstieg in die Arbeit mit Anwendungsprogrammen, Tabellenkalkulations- und Textverarbeitungssoftware.
  • Englisch: Besonders in international tätigen Unternehmen sind Englischkenntnisse von Vorteil, z.B. für englischsprachige Korrespondenz.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Erstellen von Ausgangsrechnungen; Übernehmen von Aufgaben im betrieblichen Rechnungswesen, etwa Durchführen von Kostenrechnungen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Führen und Verstehen von Gesprächen beispielsweise mit Kunden, Auftraggebern oder Geschäftspartnern)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Arbeiten am Empfang; Führen von Telefonaten)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von Unterlagen für Vorgesetzte)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Formulieren von Texten und Textbausteinen für Geschäftsbriefe, auch in englischer Sprache)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Europäischer Computerführerschein (ECDL)
  • Büromanagement, -verwaltung, Sekretariat: Arbeitstechniken, Arbeitsmethodik; Textformulierungen, Korrespondenz nach DIN 5008; Protokollführung; Organisation formalisierter Kommunikation im Unternehmen; Auftragssachbearbeitung, Reklamationsbearbeitung
  • Telefontraining, Gesprächstechniken: Rhetorik und Verhandlungstechnik; Atem-, Stimm-, Artikulations- und Körperhaltungstraining; Konfliktmanagement/Anti-Mobbing; Moderation; Besonderheiten der telefonischen Gesprächsführung; Gesprächs- und Verhandlungsführung
  • Wirtschaftsenglisch

Der theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen ergänzt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit