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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Kaufmann/-frau - Eisenbahn- u. Straßenverkehr

Kaufmann/-frau - Eisenbahn- u. Straßenverkehr

Bearbeitung von Fahrplannetzen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen.

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau im Eisenbahn- und Straßenverkehr ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Verkehrsunternehmen oder Speditionen (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr finden Beschäftigung bei privaten Straßenverkehrs- und Eisenbahngesellschaften, bei öffentlichen Verkehrsbetrieben, in Speditionsbetrieben und bei Post- und Kurierdiensten.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Sicherheit vor allem in der deutschen Rechtschreibung sowie im Satzbau und Ausdruck ist für den Schriftverkehr mit Kunden und Geschäftspartnern wichtig.
  • Mathematik: Für etwaige Tarifkalkulationen werden in der Ausbildung Mathematikkenntnisse - insbesondere das sichere Beherrschen der Grundrechenarten - benötigt.
  • Wirtschaft: Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre erleichtern den Auszubildenden das Bearbeiten von planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Aufgaben.
  • Englisch: Für den Umgang mit ausländischen Kunden benötigen angehende Kaufleute im Eisenbahn- und Straßenverkehr gute Kenntnisse in Fremdsprachen, vor allem in Englisch.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Tarifen; Optimieren der Frachtraumauslastung und der Tourenplanung)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Entgegennehmen von Reklamationen; Kommunizieren mit englischsprachigen Kunden)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Informieren von Kunden über Reise-, Dienst- und Transportleistungen; schlüssiges Argumentieren bei Beratung und Anfragen)
  • Textverständnis (z.B. Verstehen und Umsetzen von Arbeitsanleitungen und Handelsbestimmungen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Beantworten von Kundenanfragen per E-Mail; Beantworten von Reklamationen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Verkehrswege, Verkehrsmittel und Verkehrsverbindungen ermittelt, beurteilt und dokumentiert werden
  • worauf man bei der Bearbeitung von Fahrplannetzen, Touren- und Routenplänen achten muss
  • worauf man bei der Optimierung von Infrastrukturfaktoren zu achten hat
  • wie man Informations- und Kommunikationssysteme aufgabenorientiert einsetzen kann
  • wie man Kundenaufträge erfasst, Leistungsdaten und Lieferumfang festlegt und Transportlogistik nutzt
  • was bei der Planung, Durchführung und Kontrolle von Maßnahmen der Preis- und Distributionspolitik zu beachten ist
  • wie Schadensregulierungen und Kundenreklamationen bearbeitet werden
  • wie man Maßnahmen zur Qualitätssicherung durchführt wie man Kundenaufträge erfasst, Leistungsdaten und Lieferumfang festlegt und Transportlogistik nutzt
  • was bei der Planung, Durchführung und Kontrolle von Maßnahmen der Preis- und Distributionspolitik zu beachten ist

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit