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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Kaufmann/-frau - Dialogmarketing

Kaufmann/-frau - Dialogmarketing

Kalkulation von Kosten und der Leistungsabrechnung

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Angebotserstellung und Vertragsabschlüssen.

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau für Dialogmarketing ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Typische Branchen

Kaufleute für Dialogmarketing finden Beschäftigung in Call-Centern und in Service- und Kunden-Centern von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Gute Kenntnisse in Deutsch, vor allem eine gute Ausdrucksfähigkeit, sind in der Ausbildung für das Verfassen von Texten sowie für die Kundenkommunikation äußerst hilfreich.
  • Mathematik: Für kaufmännische Berechnungen wie Budgetplanung oder Gewinn- und Verlustrechnung sind gute Mathematikkenntnisse unabdingbar.
  • Wirtschaft: Bereits in der Ausbildung übernehmen Kaufleute für Dialogmarketing Aufgaben im Rechnungswesen und ermitteln beispielsweise Kennziffern. Auch beispielsweise mit dem Vertragsrecht müssen sie sich auskennen. Hierfür sind Kenntnisse im Fach Wirtschaftslehre hilfreich.
  • Englisch und weitere Fremdsprachen: Englisch und evtl. weitere Fremdsprachen sind besonders für eine Ausbildung z.B. bei international agierenden Marketing-Unternehmen von Nutzen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. betriebswirtschaftliches Bewerten eines Projekts für den Unternehmenserfolg; Durchführen von Kosten- und Leistungsrechnungen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Führen und Verstehen von Kundengesprächen in Großraumbüros)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. situationsgerechtes Einsetzen rhetorischer Mittel und Gesprächsführungstechniken im Beschwerde- und Reklamationsmanagement)
  • Textverständnis (z.B. Verstehen und Umsetzen von Arbeitsanleitungen und Handelsbestimmungen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Dokumentieren von Ergebnissen; Verfassen von Marketing-Texten; Erstellen von Angeboten)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man kundenorientierte Texte formuliert, Inbound - und Outbound -Gespräche führt und dabei auf die verschiedenen Kundentypen eingeht
  • wie man Kundenwünsche analysiert und bearbeitet und Kunden- und Auftragsdaten während des Gesprächs erfasst
  • was bei der Kundenberatung wichtig ist, wie man mit Reklamationen und Kündigungen umgeht und wie Lieferungs- und Zahlungstermine disponiert werden
  • wie man mit den betriebsüblichen Kommunikationsanlagen und der Software arbeitet, Datenbanken nutzt und Daten eingibt, pflegt und sichert
  • wie neue Kunden gewonnen werden können und wie man Kunden weitere Dienstleistungen und Produkte anbietet
  • was bei der Mitarbeit in Projekten wichtig ist, wie man die Teilaufgaben entwickelt und Ablaufpläne umsetzt, Kosten ermittelt und erfasst, Statistiken führt und die Projektergebnisse dokumentiert
  • wie man die Wünsche des Auftraggebers ermittelt, Angebote erstellt und bei Vertragsabschlüssen und der Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebots des Unternehmens mitwirkt
  • wie man den Personaleinsatz plant, Mitarbeiter/innen brieft und motiviert und Mitarbeiterschulungen organisiert
  • was bei der Kalkulation von Kosten und der Leistungsabrechnung zu beachten ist und wie die betrieblichen Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente eingesetzt werden
  • wie die Dienstleistungen des Unternehmens optimal vermarktet werden können, wie man Marketing-Maßnahmen plant und umsetzt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit