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Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien

Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien

Sachmittelbedarfsplanung

Ein Teil beschäftigt sich mit der Beschaffung von Ausrüstungen.

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Medienbranche (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Kaufleute für audiovisuelle Medien finden Beschäftigung bei Rundfunkveranstaltern, in Unternehmen der Filmwirtschaft, in Multimedia-Werbeagenturen und in Verlagen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hochschulreife ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Angehende Kaufleute für audiovisuelle Medien prüfen Finanzierungsmöglichkeiten, führen Konten oder werten statistische Daten aus. Um entsprechende Berechnungen und Kalkulationen durchzuführen, sind mathematische Kenntnisse unabdingbar.
  • Deutsch: Die Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich auszudrücken und situationsgerecht zu kommunizieren, ist gefragt, wenn angehende Kaufleute für audiovisuelle Medien Kunden beraten oder über den Kauf von Rechten und Lizenzen verhandeln. Gute Deutschkenntnisse sind für die Ausbildung deshalb sehr von Vorteil.
  • Wirtschaft: Bereits in der Ausbildung übernehmen angehende Kaufleute für audiovisuelle Medien Aufgaben im Rechnungswesen. Auch mit rechtlichen Rahmenbedingungen müssen sie sich auskennen. Hierfür sind Kenntnisse im Fach Wirtschaftslehre hilfreich.
  • Englisch: In der Medienbranche werden im täglichen Umgang viele englische Fachwörter (z.T. auch Texte) verwendet. Daher sind Kenntnisse der englischen Sprache im Ausbildungsalltag förderlich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Erstellen von Kalkulationen und Auswerten statistischer Daten im Rechte- und Lizenzhandel; Abrechnen von Honoraren und Lizenzen; Berechnen von Kosten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Erfragen der individuellen Vorstellungen von Auftraggebern)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Kommunizieren mit Kollegen und Kolleginnen aus Marketing- und Vertrieb, mit Regisseuren, Lizenzinhabern oder Kunden; Führen von Verhandlungen mit Anbietern und Kunden)
  • Textverständnis (z.B. Auswerten von z.T. auch fremdsprachigen Informationsmaterialen über Markt und Mitbewerber)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Verfassen von Berichten und Geschäftsbriefen)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • welche Rahmenbedingungen und rechtlichen Regelungen zu beachten sind, z.B. bei der Rechtebeschaffung und Verwertung von Material, bei Datenpflege und Datensicherung, bei Planung, Durchführung und Kontrolle von Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit
  • wie man Informationen über den Markt, Herstellungsverfahren sowie Produkte und Dienstleistungen der Medienbranche beschafft und für Planungszwecke auswertet
  • wie Team- und Projektarbeit sinnvoll zum Einsatz kommen
  • was bei der Buchführung, bei Kosten- und Leistungsrechnungen oder Honorar- und Lizenzabrechnungen zu beachten ist
  • wie man Material und technische Ausrüstungen beschafft
  • welche Instrumente zur Beobachtung und Erforschung des Marktes zum Einsatz kommen
  • was bei der Berechnung von Investitionen und Finanzierungen beachtet werden muss
  • was bei Vermarktung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zu beachten ist
  • wie man in einer Fremdsprache Auskünfte erteilt
  • wie man Personaleinsatz, Sachmittelbedarf, Termine und Kosten plant

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit