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Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Kameramann/-frau

Kameramann/-frau

Konzeption, Drehplan

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Tontechnik.

Die Ausbildung im Überblick

Kameramann/-frau ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch Vorschriften der Industrie- und Handelskammern bzw. durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Daneben besteht die Möglichkeit, Film-, Fernsehkamera an Hochschulen zu studieren.

Typische Branchen

Kameraleute finden Beschäftigung in Unternehmen der Filmwirtschaft und bei Fernsehanstalten.

Zugang zur Ausbildung

Für die Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung werden in der Regel ein Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie entsprechende Berufspraxis vorausgesetzt. Darüber hinaus werden je nach Bildungsanbieter ggf. ein Mindestalter von z.B. 21 Jahren sowie gute Englischkenntnisse gefordert.

Auswahlverfahren: Je nach Bildungsanbieter kann ggf. das Ablegen einer Aufnahmeprüfung in schriftlicher und mündlicher Form erforderlich sein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Physik: Kennt man physikalische Sachverhalte, besonders im Bereich Optik, hilft dies, die Arbeitsweise von Linsen und Objektiven zu verstehen und gezielt Effekte zu erzeugen, z.B. Reflexionen.
  • Englisch: Für die Verständigung in der internationalen Film- und Fernsehbranche sind Sprachkenntnisse wichtig. Fachliteratur steht häufig nur in Englisch zur Verfügung. Die angehenden Kameraleute sollten sie rasch lesen und verstehen können. Sie müssen zudem in der Lage sein, einfache Texte auf Englisch zu verfassen. Auch das Fachvokabular ist häufig in englischer Sprache.
  • Deutsch: Gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit ist im Ausbildungsalltag wichtig, um Ideen plausibel formulieren und Lösungsvorschläge überzeugend darstellen zu können.

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Technik, Bildgestaltung und Dramaturgie beim Filmen
  • Konzeption, Drehplan
  • Postproduktion
  • Beleuchtung
  • Tontechnik
  • Clips und Beiträge erstellen, Aufnahmen machen
  • selbst gedrehtes Material schneiden

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit