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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Isolierfachbearbeiter/in

Isolierfachbearbeiter/in

Herstellen von Blechformteilen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Bearbeitung von Kunststoffteilen und -schläuchen.

Die Ausbildung im Überblick

Isolierfacharbeiter/in ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Typische Branchen

Isolierfacharbeiter/innen finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben, die kälte-, wärme- und schalldämmende Einrichtungen für industrielle Produktionsanlagen installieren oder fertigen, in Betrieben unterschiedlicher Branchen, wo Produktionsanlagen oder Maschinen gegen Wärme- und Kälteverlust oder Lärm isoliert werden. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung im Hoch- und Ausbau und in den Bereichen Wärmedämmung und Schallisolierung.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss ein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Für die Berechnung von Dämmschichtdicken, Materialkosten und Materialbedarf sowie die Optimierung des Verschnitts ist vor allem das Beherrschen der Grundrechenarten sowie der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung erforderlich.
  • Werken/Technik: Wer Kenntnisse aus dem Bereich Werken und Technik hat, vor allem im technischen Zeichnen, ist beim Anfertigen einfacher Arbeitsskizzen und Zeichnungen im Vorteil.
  • Physik: Physikalisches Wissen, z.B. im Bereich Wärmelehre, erleichtert die tägliche Arbeit der Auszubildenden.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Materialbedarf und -kosten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hörverstehen unter z.T. erschwerten Bedingungen wie Lärm)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie Dämmstoffe gegen Wärme, Kälte und Schall verarbeitet werden
  • wie man Kunststoffteile und -schläuche zuschneidet und bearbeitet
  • wie man Bleche schneidet, stanzt, bohrt, kantet oder sickt und Metallteile schraubt, nietet oder stiftet
  • wie man Dämmstoffe an Rohrleitungen, Behältern, Decken und Wänden befestigt
  • wie man Pläne, Zeichnungen, isometrische Darstellungen und Stücklisten liest und anwendet
  • wie man Arbeitsabläufe plant und vorbereitet, Baustellen einrichtet und Arbeitsergebnisse kontrolliert
  • wie man Nähte mit Dichtungsmassen und Bändern abdichtet
  • worauf beim Herstellen von Blechformteilen zu achten ist
  • welche Arbeiten beim Anbringen von Stütz- und Tragkonstruktionen anfallen
  • wie man Werkzeuge, Geräte und Maschinen einrichtet und bedient, instand hält und Reparaturen veranlasst

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit