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Ausbildung im Bereich Lehramt - Golflehrer/in

Golflehrer/in

Kinder- und Jugendtraining

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Platzkunde.

Die Ausbildung im Überblick

Golflehrer/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Typische Branchen

Golflehrer/innen finden Beschäftigung in Golfvereinen, -verbänden und -schulen, bei Betreibern von Golfplätzen und in Golfhotels.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert: Mindestalter von 18 Jahren, bestimmte Stammvorgabe (z.B. -18,4 für den PreCourse), Mitgliedschaft bzw. Ausbildungsverhältnis in einem Golfclub, Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses und Nachweis der Berufseignung durch sportärztliches Attest.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Sport: Gute Leistungen im Sport und Kenntnisse z.B. in Sportphysiologie sind unabdingbar für angehende Golflehrer/innen, denn schon in der Ausbildung müssen sie den körperlichen Anforderungen des Berufs gerecht werden sowie lernen, die Belastbarkeit ihrer Schüler/innen einschätzen zu können.
  • Englisch und weitere Fremdsprachen: Für die Mitarbeit bei internationalen Veranstaltungen sind Englischkenntnisse sowie Kenntnisse anderer Fremdsprachen hilfreich. Zudem sind viele Fachbegriffe in englischer Sprache.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hören und Verstehen von Zurufen auch über weite Entfernungen hinweg)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Einweisen der Schüler/innen in den Umgang mit einem Golfschläger und in die Golfregeln)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Golfregeln, Golftechnik und ihre Anwendung in der Praxis
  • Lehren und Lernen, Planung, Steuerung und Organisation von Training, Unterricht und Schnupperkursen
  • Kinder- und Jugendtraining, Anfängerunterricht, Mannschaftstraining
  • Golfspezifisches Koordinations- und Konditionstraining
  • Taktische Aspekte, Taktiktraining, psychologisch orientiertes Training
  • Vorgabensystem und Wettspiele, Turniergolf
  • Sportwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Platzkunde
  • Turnier- und Eventorganisation
  • Schlägerreparatur und Custom Fitting

Der theoretische Unterricht wird durch lehrpraktische Übungen ergänzt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit