Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Flugdienstberater/in

Flugdienstberater/in

Meteorologie

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Luftrecht.

Die Ausbildung im Überblick

Flugdienstberater/in ist eine Ausbildung, die bundesweit einheitlich geregelt ist. Je nach Bildungsanbieter können z.B. Zugangsvoraussetzungen und Dauer der Ausbildung unterschiedlich sein.

Typische Branchen

Flugdienstberater/innen finden Beschäftigung bei Fluggesellschaften des Linien- und Charterflugverkehrs.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife , die Fachhochschulreife oder ein mittlerer Bildungsabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert: Führungszeugnis, Nachweis guter Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch, sehr gute Englischkenntnisse, Mindestalter von 21 Jahren, Erklärung über schwebende Strafverfahren, Auszug aus dem Verkehrszentralregister. Wer sich regelmäßig in nicht allgemein zugänglichen Bereichen des Flugplatzgeländes aufhält, benötigt eine Bestätigung der Zuverlässigkeit von der Luftsicherheitsbehörde.

Auswahlverfahren: Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf gute Leistungen in Mathematik, naturwissenschaftlichen Fächern und Englisch gelegt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Physik: Die angehenden Flugdienstberater/innen müssen unter Berücksichtigung von z.B. Höhenwinden und Turbulenzen den Flugplan und die Flugroute anpassen. Gute Kenntnisse in Physik sind hierfür hilfreich.
  • Mathematik: Um beispielsweise die Flugroute und Flughöhe festzulegen, Treibstoffverbrauch und -reserven sowie das Start- und Landegewicht zu errechnen, sind Kenntnisse in diesem Bereich nützlich.
  • Englisch: Im Flugverkehr wird vorrangig in englischer Sprache kommuniziert. Angehende Flugdienstberater/innen sollten daher über gute Englischkenntnisse verfügen.
  • Geografie/Erdkunde: Kenntnisse in Geografie sind wichtig, um beispielsweise Meldungen über die Wetterlage richtig einschätzen zu können.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen flugrelevanter Parameter; Errechnen von Treibstoffverbrauch und -reserven)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Äußerungen, die über Funk vermittelt werden)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten der Flugkapitäne und Flugkapitäninnen und der Crew über die geplanten Flugrouten)
  • Textverständnis (z.B. Lesen von Flugunterlagen und -plänen)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen eines Flugdurchführungsplans)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Luftrecht einschließlich Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Technik, Flugzeugkunde
  • Fernmeldeeinrichtungen, Datentransfer- und Kommunikationsverfahren, Verkehrsflussregelstellen (CFMU)
  • Flugvorbereitung
  • Menschliches Leistungsvermögen

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit