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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Fahrradmonteur/in

Fahrradmonteur/in

Wartung von Fahrrädern

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Verkehrssicherheit von Fahrrädern.

Die Ausbildung im Überblick

Fahrradmonteur/in ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel und im Handwerk.

Typische Branchen

Fahrradmonteure und -monteurinnen finden Beschäftigung in Betrieben, die Fahrräder montieren oder reparieren im Fahrrad- und Fahrradzubehörhandel.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. Im Ausbildungsbereich Handwerk hatte jede/r Sechste der Ausbildungsanfänger/innen vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Werken/Technik: Handwerkliches Geschick und Kenntnisse in den Bereichen Werken und Technik sind für angehende Fahrradmonteure und -monteurinnen unabdingbar, da sie sicher mit Handwerkzeugen wie Schraubenschlüsseln, Innensechskantschlüsseln und Spezialwerkzeugen des jeweiligen Herstellers umgehen können müssen.
  • Physik: Kenntnisse aus dem Physikunterricht helfen, um in der Ausbildung z.B. mechanische Vorgänge oder elektrische Systeme am Fahrrad zu verstehen.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Einsetzen von Druckmess- und Zentriergeräten und Bewerten der Ergebnisse; Berechnen von Volumina und Winkeln)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von ungenau geäußerten Kundenwünschen; Entgegennehmen von Änderungswünschen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden hinsichtlich Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen der technischen Dokumentationen und Montagevorschriften)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • was bei der Wartung von Fahrrädern zu beachten ist und wie man die Arbeitsschritte dokumentiert
  • wie Montage- und Betriebsanleitungen, Schalt- und Funktionspläne und Herstellerangaben zu lesen und anzuwenden sind
  • mit welchen Werkzeugen und Methoden Messarbeiten durchgeführt werden
  • was bei der Kommunikation mit Kunden zu beachten ist
  • mit welchen Werkzeugen und Methoden mechanische und elektrische Bauteile sowie Leitungen und Anschlüsse auf Verschleiß, Beschädigungen und Funktionsfähigkeit geprüft werden
  • wie Fahrradbauteile durch Schrauben, Kleben, Nieten, Pressen, Klemmen und Stecken gefügt, Fahrräder fahrfertig montiert und auf Verkehrssicherheit geprüft werden
  • was bei der Einstellung von Beleuchtung und Bremseinrichtungen und bei der Instandsetzung von Schaltsystemen und Kraftübertragungseinrichtungen zu beachten ist
  • wie man Waren annimmt, Lieferungen prüft und lagert, Reparatur- und Kostenvoranschläge erstellt und Fahrräder ausliefert
  • was bei der Auswahl der Werkzeuge, beim Umformen, Trennen und Fräsen und beim Herstellen von Bohrungen und Gewinden zu beachten ist
  • wie man Kunden auf Instandhaltungsbedarf und Wartungsintervalle hinweist und über die Bedienung von Zusatzeinrichtungen informiert

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit