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Ausbildung im Bereich Kunst, Musik und Design - Fachkraft - Veranstaltungstechnik

Fachkraft - Veranstaltungstechnik

Betreiben elektrischer Installationen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Auswahl von Medien- und Präsentationstechnik.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Veranstaltungstechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Typische Branchen

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik finden Beschäftigung bei Event- bzw. Veranstaltungsagenturen, bei Messe- oder Kongressveranstaltern, in Unternehmen der Rundfunk- und Filmbranche, bei kulturellen Einrichtungen (z.B. kommunale Bühnen), in großen Ferienhotels und auf Kreuzfahrtschiffen. Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung bei öffentlichen Veranstaltungsträgern.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hochschulreife ein.

Wichtige Schulfächer

  • Physik: Zum Ausbildungsalltag der zukünftigen Fachkräfte für Veranstaltungstechnik gehört es u.a., Messungen und Prüfungen an elektrischen Geräten durchzuführen. Kenntnisse in Physik sind hierfür unabdingbar.
  • Mathematik: Da angehende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik beispielsweise den Energiebedarf für veranstaltungstechnische Anlagen berechnen müssen, sind gute Mathematikkenntnisse unabdinglich.
  • Werken/Technik: Um in der Ausbildung z.B. Installations- und Stromablaufpläne und andere technische Unterlagen anzufertigen, sind Kenntnisse im Bereich Technisches Zeichnen wichtig.
  • Englisch: Angehende Fachkräfte für Veranstaltungstechnik können bereits in der Ausbildung an internationalen Produktionen mitarbeiten. Sie müssen zudem englischsprachige Betriebsanleitungen technischer Anlagen lesen und verstehen können. Daher sind für die Ausbildung Englischkenntnisse nötig.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Analysieren von technischen Parametern; Berechnen erforderlicher Materialmengen entsprechend den räumlichen Gegebenheiten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Zurufen bei Veranstaltungslärm)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Abstimmen mit anderen beteiligten Fachkräften)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Geräte, Anlagenteile, Bauelemente und Werkzeuge bereitstellt und transportiert
  • Beleuchtungs-, Beschallungs- und Medienpläne sowie Pläne, Zeichnungen und Skizzen für Aufbauten, Bühnen und Szenenflächen umzusetzen
  • wie man Geräte und Anlagenteile der Beleuchtungs-, Beschallungs-, Medien- und Präsentationstechnik aufstellt, montiert, befestigt, sichert und prüft
  • den Energiebedarf für Veranstaltungen und Produktionen zu ermitteln und die Energieversorgung zu planen
  • was beim Errichten, Prüfen und Betreiben elektrischer Installationen zu beachten ist
  • wie man Steuerungs- und IT-Netzwerke sowie Kommunikations- und Rufanlagen errichtet und testet
  • Medien- und Präsentationstechnik auszuwählen, zu verbinden und zu konfigurieren, insbesondere Projektionsgeräte, Signalwandler und Medienserver
  • wie man Realisierungskonzepte für Veranstaltungen aus technischer und gestalterischer Sicht entwickelt und den Veranstaltungsablauf plant
  • wie man Beleuchtungssysteme plant und Beleuchtungspositionen ermittelt
  • technische Systeme bei Proben und Veranstaltungen zu bedienen
  • wie man Arbeitsabläufe koordiniert, Material disponiert und sich mit Projektbeteiligten abstimmt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit