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Ausbildung im Bereich Wirtschaft - Fachkraft - Lederverarbeitung

Fachkraft - Lederverarbeitung

Werk- und Hilfsstoffe

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Prägen und Perforieren von Teilen.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Lederverarbeitung ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. 

Typische Branchen

Fachkräfte für Lederverarbeitung finden Beschäftigung in Betrieben der Schuhindustrie, in Betrieben der Lederwarenherstellung, in Sattlereien, die sich auf die Herstellung von Polster- bzw. Autositzbezügen aus Leder spezialisiert haben. 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Mathematik, vor allem Rechnen, gehört zu den Grundlagenkenntnissen von Fachkräften für Lederverarbeitung. Die Grundrechenarten sowie die Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung sind beispielsweise für die Berechnung von Materialmengen oder für die Erstellung von Vorzeichnungen von Bedeutung.
  • Werken: Für das Ansteppen von Garnituren und Dekorationen sowie für das Einrichten und Warten von Maschinen sind Fähigkeiten in Werken wichtig.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Materialmengen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Arbeitsanweisungen auch unter Lärm)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Werk- und Hilfsstoffe sowie Zubehör auf Qualität, Schäden und Fehler prüft und wie man sie sortiert und lagert
  • wie man Fehler beim Legen und Schneiden bzw. deren Folgen für die Weiterverarbeitung erkennt und beurteilt
  • wie Kanten gefärbt und eingeschlagen werden
  • was beim Prägen und Perforieren von Teilen zu beachten ist
  • welche Nähgarne und -zwirne, Nähnadeln und Nähfüße sowie Klebstoffe ausgewählt werden
  • wie Futterteile zusammengeklebt werden
  • wie Werk- und Hilfsstoffe zugeschnitten und ausgestanzt werden
  • wie man Spezialnähte nach Verwendungszweck zuordnet und auswählt
  • wie funktionelles Zubehör hergestellt wird, insbesondere Schlaufen, Bügel und Riemen wie die Arbeitsergebnisse auf Aussehen, Funktion und Haltbarkeit geprüft werden Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit