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Ausbildung im Bereich Medizin und Gesundheit - Fachkraft - Beauty und Wellness

Fachkraft - Beauty und Wellness

Anatomie und Physiologie

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit Hygiene und Ernährungslehre.

Die Ausbildung im Überblick

Beauty- und Wellness-Fachkraft ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Bildungsträger geregelt ist. Je nach Bildungsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. 

Typische Branchen

Beauty- und Wellness-Fachkräfte finden Beschäftigung in Bädern, Saunas oder Fitnesszentren mit integriertem Wellnessbereich, in Hotel- und Klubanlagen und in Kosmetikstudios bei Reiseveranstaltern.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Darüber hinaus wird für den Zugang zur Ausbildung z.B. gefordert: Mindestalter (z.B. 16 Jahre), Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest, Führungszeugnis.  

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Biologie: Um die richtige Behandlungsmethode auszuwählen, müssen angehende Beauty- und Wellness-Fachkräfte über Sachkenntnis in Anatomie sowie in Physiologie von Haut, Händen, Füßen und Nägeln verfügen. Wissen aus dem Biologieunterricht ist dafür hilfreich.
  • Chemie: Für die fachkundige, individuelle Beratung lernen angehende Beauty- und Wellness-Fachkräfte die Wirkungsweisen und Zusammensetzungen von Kosmetikpräparaten kennen. Chemische Kenntnisse sind hierbei von Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Erfragen der individuellen Vorstellungen von Kunden)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden über Beauty- und Wellnessprodukte; Informieren von Kunden über Fitnessangebote)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Anatomie und Physiologie
  • Dermatologie
  • Chemie
  • Physik und Apparatekunde (z.B. Stromkreis, Dampfgeräte, Lichttherapie)
  • Fachkunde (z.B. Massagegriffe, Kosmetik, Hauttypen, Nagelerkrankungen)
  • Hygiene/Ernährungslehre
  • Rohstoff- und Warenkunde
  • Wirtschaftskunde

Der theoretische Unterricht wird durch eine praktische Ausbildung ergänzt, bei der z.B. dekorative Kosmetik und Wellnessbehandlungen bzw. -anwendungen vermittelt werden.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit