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Ausbildung im Bereich Medien und Kommunikation - Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Med. Doku.

Fachangestellte/r für Medien- u. Info.Dienste - Med. Doku.

Datenbankstrukturen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit der Verwaltung medizinischer Datenbankbestände.

Die Ausbildung im Überblick

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Medizinische Dokumentation ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel. 

Typische Branchen

Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Medizinische Dokumentation finden Beschäftigung in medizinischen Dokumentationsstellen von Krankenhäusern und Hochschulkliniken oder an (medizinischen) Hochschulen in Forschungseinrichtungen von pharmazeutischen Unternehmen, bei Informationsdienstleistern für medizinische Information und Dokumentation, bei Verlagen für medizinische Fachzeitschriften, bei Interessenvertretungen, z.B. kassenärztlichen Vereinigungen.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Sicherheit vor allem in der deutschen Rechtschreibung sowie im Satzbau und Ausdruck ist für angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Medizinische Dokumentation wichtig, da sie sich bereits in der Ausbildung mit der Darstellung medizinischer Informationen befassen.
  • Englisch: Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Kenntnisse der englischen Sprache, sind z.B. wichtig für die Recherche in internationalen Datenbanken, das Lesen von oft auf englisch verfasster Fachliteratur oder für den Kontakt zu fremdsprachlichen Patienten, z.B. bei der Aufnahme.
  • Biologie/Chemie: Angehende Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Medizinische Dokumentation arbeiten täglich mit medizinischen Daten. Kenntnisse in Biologie und Chemie erleichtern deshalb die Ausbildung.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Durchführen statistischer Tests an umfangreichen Datenbeständen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Führen und Verstehen von Gesprächen mit Ärzten und Patienten)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beantworten der Fragen von Ärzten und Patienten)
  • Textverständnis (z.B. Aufbereiten und Auswerten von klinischen Studien)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Aufbereiten von Informationen zu Krankenbehandlung, Abrechnung und Forschung sowie zum medizinischen Qualitätsmanagement)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man in Datenbanken und -netzen recherchiert
  • wie man Medien, Informationen und Daten beschafft und erwirbt, erfasst und erschließt
  • wie Medienbestände und sonstige Informationsträger gesichert werden
  • wie man Informations- und Kommunikationssysteme einsetzt
  • wie man Kunden und Benutzer/innen informiert, berät und betreut
  • wie man medizinische Informationen nach betrieblichen Vorgaben sammelt und erfasst
  • wie man Erfassungsschemata, Erhebungsbögen und Datenbankstrukturen entwirft
  • wie man medizinische Fachsprache anwendet
  • wie man medizinische Daten inhaltlich erschließt
  • wie man medizinische Datenbestände zusammenführt, verwaltet und pflegt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit