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Erfahrungsbericht: Kaufmann für Spedition und Logistik - duisport

Erfahrungsbericht: Kaufmann für Spedition und Logistik - duisport

Ausbildung für Spedition und Logistik

Spannendes Arbeitsumfeld: der weltweit größte Binnenhafen in Duisburg.© duisport / Rolf Köppen

Spedition und Logistik auf See

Mehrmals wöchentlich muss ein Güterzug von und nach Antwerpen. Da gibt es auch für die Azubis jede Menge zu tun.

Hafenlogistik

© duisport / Frank Reinhold

Hafenkarriere an der Logistik-Drehscheibe duisport

Um Güter termingerecht von A nach B zu transportieren, braucht es eine perfekte Organisation. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind Experten auf dem Gebiet. Sie organisieren den Versand, den Umschlag sowie die Lagerung von Gütern und verkaufen Verkehrs- und logistische Dienstleistungen, häufig auch in der Handelssprache Englisch. Ein zukunftsorientierter Ausbildungsberuf mit guten Perspektiven. Pia Nigbur (23) lernt genau das bei der Duisburger Hafen AG – duisport.

Die Logistik-Drehscheibe duisport ist der weltweit größte Binnenhafen. Rund 300 auf Logistik und Transport spezialisierte Unternehmen sind hier ansässig. Das macht duisport zum führenden Logistikplatz in Zentraleuropa und mit mehr als 40.000 Arbeitsplätzen, die direkt und indirekt vom Duisburger Hafen abhängen, zu einem bedeutenden Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen.

Von A wie Auftrag bis Z wie Zoll

Hier, am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr, startete Pia Nigbur vor drei Jahren ihre berufliche Karriere, nachdem sie das Abitur erfolgreich bestanden und anschließend sieben Monate in der Nähe von London verbrachte hatte, um ihre Englischkenntnisse zu verbessern. „Ich wollte unbedingt in einen Beruf mit Zukunftsperspektiven auf internationalem Gebiet“, schildert Pia ihre Vorstellungen nach dem Schulabschluss. Freunde hatten bereits erfolgreich eine Ausbildung bei duisport absolviert und berichteten begeistert: „Das hatte mich motiviert, mich dort ebenfalls zu bewerben.“ Pia recherchierte und stieß auf das Thema Logistik. „Das Ausbildungsangebot zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung hat mich sofort angesprochen, weil ich alles Organisatorische schon immer sehr spannend fand.“

Inzwischen ist sie im dritten Ausbildungsjahr und lernt die vielfältige Welt der Spedition von A wie Auftragsannahme bis Z wie Zollvorschriften kennen. Ihre wichtigsten Ausbildungsstationen sind die LKW-Disposition, die See- und Luftfrachtabwicklung, die Bahndisposition sowie das Finanz- und Rechnungswesen.

"Adrenalin pur"

Eine Lieblingsabteilung hat Pia natürlich auch schon: „Die LKW-Disposition!“ Hier gilt es, viel zu telefonieren, spontan zu managen und selbstständig zu entscheiden. „Adrenalin pur!“, so Pia. Besonders herausfordernd sei die Zeit, wenn urlaubs- oder krankheitsbedingt weniger Mitarbeiter im Büro sind. „Das ist besonders spannend, weil ich dann noch viel mehr selbstständig entscheiden und bewegen kann.“ Da gilt es beispielsweise Kunden zu beruhigen, weil ihre Ware verspätet oder gar nicht kommt oder den mehrmals wöchentlich ein- und ausfahrenden Güterzug aus Antwerpen abzuwickeln. „Hier kann ich richtig was bewegen!“, freut sich Pia immer wieder aufs Neue.

Wie sie sich am Telefon zu verhalten hat, wurde ihr während der Einführungstage bei duisport in Telefon-Briefings vermittelt. „Ein gewisses Talent sollte man aber schon besitzen sowie offen und kommunikativ sein“, rät die junge Auszubildende.

Führungen als duisport-guide

Ein echtes Highlight in der Ausbildung ist für Pia auch ihr Einsatz als  „duisport-guide“: „Ab dem zweiten Lehrjahr können wir Studenten und Schüler in Gruppen durch den Hafen führen und ihnen die aktuelle Entwicklung erläutern“, so Pia. Auf diese Weise trainieren die Azubis nicht nur das freie Sprechen, was in ihrem Beruf besonders wichtig ist, sondern sie sind immer auch auf dem aktuellen Stand, was die Situation im weltgrößten Binnenhafen angeht.

Blickt Pia in die Zukunft, ist sie optimistisch: „Ich habe gute Aussichten, übernommen zu werden und würde mich darüber natürlich riesig freuen. Um Erfahrungen in meinem Job zu sammeln, würde ich dann erst einmal mindestens ein Jahr lang auf meiner Position arbeiten und anschließend noch eine Weiterbildung zum Fachwirt starten.“ Sollte Pia dann Lust auf ein Studium bekommen, ist auch das noch möglich: „Hier bietet sich ein Studium der Betriebswirtschaft an.“ Na dann: volle Kraft voraus!