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Bachelorstudium im Bereich Medien und Kommunikation: Business Administration

Business Administration (Duales Studium)

Im zweiten Teil seines Dualen Studiums übernimmt Dominik Köller Sachbearbeitertätigkeiten.

Dominik Köller absolviert ein Duales Studium beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Keine graue Theorie: das duale Studium Business Administration

Dominik Köller kombiniert in dem dualen Studiengang Business Administration beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ein Studium mit der Ausbildung zum Bürokaufmann. Im Interview berichtet er von Inhalten, Voraussetzungen und Zukunftsaussichten.

Dominik, du absolvierst seit August 2012 den dualen Studiengang Business Administration. Beschreibe uns doch kurz die Inhalte.

Dominik Köller: Im Vordergrund des Studiengangs steht die Betriebswirtschaftslehre. Darauf aufbauend werden methodische und soziale Fähigkeiten vermittelt, wie z. B. Projektmanagement und Effizienz- und Arbeitstechniken. In den ersten beiden Semestern lag der Fokus auf der Vermittlung des Basiswissens, welches durch die Wahl einer Vertiefungsrichtung im dritten Semester ergänzt wurde. Das vierte und fünfte Semester wird durch Module geprägt, in denen die Umsetzung des Fachwissens gelehrt wird. Im Zeichen der Bachelor-Thesis und des dazugehörigen Kolloquiums steht das sechste und damit letzte Semester.

Warum hast du dich gerade für diesen dualen Studiengang entschieden? Und warum beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr?

Dominik Köller: Bevor ich das duale Studium beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr aufgenommen habe, war ich an der Uni Duisburg-Essen im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen eingeschrieben. Nach kurzer Zeit habe ich jedoch festgestellt, dass mir der technische Teil nicht liegt und ich einen geregelten Tagesablauf brauche, der durch den herausgegebenen Semesterplan nicht möglich war. Zugleich habe ich festgestellt, dass ich an den betriebswirtschaftlichen Modulen Gefallen finde.

Ich habe mich dann auf die Suche nach einem ausbildungsbegleitenden bzw. ausbildungsintegrierten Studium mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt gemacht. Für mich kam nur diese Form der Ausbildung in Frage, da ich studieren wollte, aber nicht in mehr in Reinform. 

Ein ausbildungsbegleitendes bzw. ausbildungsintegriertes Studium verknüpft Ausbildung mit Studium und zeitgleich wird man für seine Tätigkeit noch entlohnt. Der Zeitaufwand, der mit dieser Ausbildungsform einhergeht, ist zwar größer als der der Alternativen, aber im Endeffekt ist die Zeitersparnis größer, da man sowohl einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erlernt als auch einen akademischen Grad erwirbt.

Bei der Suche nach einer geeigneten Stelle, bin ich auf der Karriereseite der VRR AöR fündig geworden. Zu meinem Glück hat die VRR AöR für das Ausbildungsjahr 2012 einen Auszubildenden für die duale Ausbildung „Bachelor of Arts / Bürokaufmann (IHK)“ gesucht. Da mich die Nahverkehrsbranche von klein auf fasziniert und die angebotene Ausbildung dem entsprach, was ich mir vorgestellt habe, passte sie für mich wie die Faust aufs Auge.

Welche Interessen und Fähigkeiten sollte man für diesen Studiengang mitbringen?Dominik Köller: Es sollte ein mathematisches Grundverständnis vorhanden sein, denn Zahlen spielen in allen Funktionsbereichen der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Interesse an Wirtschaftsthemen schadet auch nicht, denn häufig helfen Sachverhalte aus dem realen Wirtschaftsleben die Theorie zu verstehen und verinnerlichen.

IHK-Prüfung, Sachbearbeitertätigkeiten und gute Jobaussichten

Die erste Hälfte deines dualen Studiums liegt hinter dir – und damit auch die IHK-Prüfung. Was bedeutet das konkret für den weiteren Verlauf deiner Ausbildung? Wie unterscheiden sich die beiden Teile?

Dominik Köller: Während der ersten Hälfte meiner Ausbildung habe ich die Abteilungen des Unternehmens durchlaufen, die ausbildungsrelevant sind. Dabei lagen die Schwerpunkte in meinem Fall im Finanzmanagement und im Personalmanagement. Neben der Ausbildung im Unternehmen habe ich einmal wöchentlich die Berufsschule besucht, in deren Anschluss eine Vorlesung stattfand. Die restlichen Vorlesungen wurden samstags abgehalten. Die erste Hälfte erstreckte sich über eine Dauer von anderthalb Jahren und endete mit dem Erwerb des staatlich anerkannten Ausbildungsberufes „Bürokaufmann“.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden mir Sacharbeitertätigkeiten übertragen. Mit dieser Übertragung geht einher, dass ich bis zum Ende meiner Ausbildung einer Fachgruppe zugeteilt bin und eine Mischvergütung erhalte. Während der zweiten Hälfte meiner Ausbildung  besuche ich montags und freitags die Vorlesungen. Die restlichen Tage bin ich im Unternehmen anzutreffen.

Welche Aufgaben oder Ereignisse in deinem dualen Studium haben dir bisher besonders viel Spaß gemacht? Liegt noch eine besondere Herausforderung vor dir, auf die du dich freust?

Dominik Köller: Eine Aufgabe oder ein Ereignis, welches sich von den anderen abhebt, kann ich nicht benennen, aber ich finde es super, dass man die erlernten Dinge direkt in der Praxis umsetzen kann. Jedes Mal, wenn ich das Erlernte anwenden kann, merke ich, dass sich der Aufwand lohnt und die Puzzleteile der Theorie in der Praxis zu einem Ergebnis führen.

Wann wirst du dein duales Studium abgeschlossen haben? Welche Perspektiven hast du nach deinem Abschluss?

Dominik Köller: Voraussichtlich werde ich im Juli 2015 meine Ausbildung bzw. mein duales Studium abschließen. Fachlich verfüge ich dann über Wissen in den wichtigsten Funktionsbereichen und ich bin auch nicht auf eine Fachrichtung festgelegt. Perspektivisch ist das Studium der Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben.

Die VRR AöR bietet jedem Auszubildenden die Chance auf eine unbefristete Übernahme nach Abschluss der Ausbildung und zeitgleich eine Vielzahl an Möglichkeiten sich weiter- und fortzubilden, was in heutiger Zeit eine Seltenheit ist.