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Ausbildung im Bereich Gesellschaft und Soziales - Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in

Betreuungskraft / Alltagsbegleiter/in

Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit verschiedenen Betreuungskonzepten.

Die Ausbildung im Überblick

Betreuungskraft bzw. Alltagsbegleiter/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Je nach Lehrgangsträger können z.B. Zugangsvoraussetzungen, Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.

Typische Branchen

Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen finden Beschäftigung in Einrichtungen für alte Menschen oder Menschen mit Behinderung (z.B. Heime, Tagesstätten), bei ambulanten Betreuungsdiensten und in Privathaushalten (z.B. Wohngemeinschaften für Senioren oder für Menschen mit Behinderung).

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsanbieter legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine berufliche Vorbildung und/oder einschlägige Berufserfahrung vorausgesetzt. Darüber hinaus werden für den Zugang zur Ausbildung z.B. der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest sowie die Vorlage eines Führungszeugnisses gefordert. 

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgendem Schulfach bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Deutsch: Angehende Betreuungskräfte bzw. Alltagsbegleiter/innen erledigen bereits in der Ausbildung z.B. verwaltende Aufgaben für die betreuten Personen oder erklären den Angehörigen Betreuungsmaßnahmen. Dazu sind gute Deutschkenntnisse erforderlich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen der Fragen und Probleme hilfsbedürftiger Menschen)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Führen von Gesprächen mit den zu betreuenden Menschen und deren Angehörigen)

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen sowie typische Alterskrankheiten
  • Betreuungskonzepte
  • Kommunikation und Interaktion im Umgang mit Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistiger Behinderung, Beschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung, Bewegung
  • Kommunikation und Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten, z.B. Pflegekräfte und Angehörige
  • Erste Hilfe, Verhalten im Notfall
  • Hauswirtschaft und Ernährungslehre
  • Rechtskunde, z.B. Grundkenntnisse des Haftungs- und Betreuungsrechts

Der theoretische Unterricht wird i.d.R. durch praktische Übungen ergänzt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit