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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Berg- und Maschinenmann/-frau - Transport und Instandhaltung

Berg- und Maschinenmann/-frau - Transport und Instandhaltung

Montage von Fördereinrichtungen

Ein Teil beschäftigt sich damit, welche Arten des Fügens es gibt.

Die Ausbildung im Überblick

Berg- und Maschinenmann/-frau der Fachrichtung Transport und Instandhaltung ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Bergbau (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Typische Branchen

Berg- und Maschinenleute der Fachrichtung Transport und Instandhaltung finden Beschäftigung im Stein- und Braunkohlenbergbau, im Bergbau, auf Eisen-, Uran- und Thoriumerze, in Kali- oder Flussspatbergwerken und in Untertagedeponien.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Für den Zugang zur Ausbildung wird der Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest gefordert.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Werken/Technik: Angehende Berg- und Maschinenleute der Fachrichtung Transport und Instandhaltung lernen, mit unterschiedlichen Werkzeugen, Maschinen und Geräten umzugehen und z.B. Stützen im Grubenbau einzubringen. Kenntnisse im Bereich Werken und Technik sind für die Ausbildung daher ein Plus. Auszubildende lernen auch, technische Zeichnungen zu lesen und anzufertigen. Kenntnisse in diesem Bereich sind hilfreich.
  • Mathematik: Um Querschnitte, Volumina, Gewichte, Geschwindigkeiten und Übersetzungsverhältnisse zu berechnen, sind Kenntnisse in den Grundrechenarten nützlich. Kenntnisse in Geometrie sind beispielsweise für markscheiderische Darstellungstechniken hilfreich.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Planen der Materialeigenschaften von Rohrleitungen hinsichtlich Strömungsdurchsatz; Ermitteln des Materialbedarfs; Berechnen von Längen und Querschnitten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hörverstehen unter z.T. erschwerten Bedingungen wie Lärm)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man im Bergbau gebräuchliche Holzverbindungen herstellt
  • wie Material von Hand und mit Fördermitteln transportiert wird
  • wie man technische Unterlagen und markscheiderische Darstellungen liest
  • wie man Werkstücke (Bleche, Profilteile, Flachprofile, Winkelprofile) trennt, schmiedet, biegt und richtet
  • was beim Bohren, Senken und Gewindeschneiden zu beachten ist
  • welche Arten des Fügens es gibt (Schrauben-, Schlauch-, Rohrverbindungen)
  • wie man Flächen auf Ebenheit und Werkstücke auf Formgenauigkeit prüft
  • was beim Transport sperriger und schwerer Güter zu beachten ist
  • wie man Transport- und Fördereinrichtungen montiert, demontiert und instand hält
  • worauf es beim Verlegen, Abschließen und Ausbauen von Bohr- und Schlauchleitungen ankommt

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit