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Ausbildung im Bereich Ingenieurwesen und IT - Bauten- und Objektbeschichter/in

Bauten- und Objektbeschichter/in

Verarbeitung von Dämm- und Isolierstoffen

Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Mischen von Farbtönen.

Die Ausbildung im Überblick

Bauten- und Objektbeschichter/in ist ein 2-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Typische Branchen

Bauten- und Objektbeschichter/innen finden Beschäftigung im Maler- und Lackiererhandwerk, in Betrieben für Bodenbeschichtungstechnik, im Stuckateurgewerbe, im Trockenbau und im Fassadenbau.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. Etwa jede/r Sechste hatte vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Mathematik: Zum Berechnen von Flächen, Volumina, Gewichten von Dämm- und Isoliermaterial sowie des Bedarfs an Farben und Lösungsmitteln sind Mathematikkenntnisse in der Ausbildung unabdingbar.
  • Chemie: Chemische Kenntnisse erleichtern in der Ausbildung das Verständnis für das chemische Verhalten von Untergrund und Beschichtung.
  • Werken/Technik: Für die Arbeit z.B. mit Beschichtungswerkzeugen wie Farbroller, Pinsel und Bürsten sind Erfahrungen im technischen Werken hilfreich. Kenntnisse im Bereich Technisches Zeichnen sind für die Auszubildenden beim Lesen und Anfertigen von Skizzen und Plänen von Vorteil.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Flächen und Volumina)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen und Umsetzen von Arbeitsanweisungen auch unter Lärm)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Werkzeuge und Geräte auswählt, handhabt und instand hält
  • welche Schutzmaßnahmen man für die nicht zu bearbeitenden Flächen und Objekte durchführt
  • wie man Grundierungen für Schutz- und Festigungsmaßnahmen aufträgt
  • wie Farbtöne zu mischen und nachzumischen sind
  • wie man Beschichtungen durch Streichen, Rollen und Spritzen ausführt
  • wie man Kundenwünsche in die Auftragsausführung einbezieht und dokumentiert
  • was beim Erstellen von Zeichnungen und Farbplänen zu beachten ist
  • wie man Untergründe z.B. durch Aufbringen von Putzen oder durch Einsatz von Trockenbau-Baustoffen vorbereitet
  • wie Dämm- und Isolierstoffe verarbeitet werden
  • wie Messungen durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert werden

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit