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Ausbildung im Bereich Medizin & Gesundheitswesen:Anästhesietechnische/r Assistent/in

Anästhesietechnische/r Assistent/in

Mitwirken bei Diagnostik und Therapie

Ein Teil beschäftigt sich mit der Vorbereitung medizinisch-technischer Geräte.

Die Ausbildung im Überblick

Anästhesietechnische/r Assistent/in ist eine Ausbildung, die durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt ist. Sie dauert in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre.

Typische Branchen

Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigung in Anästhesieabteilungen von allgemeinen Krankenhäusern, Fach- oder Hochschulkliniken, in ambulanten Operationszentren und Facharztpraxen, die ambulante Operationen durchführen.

Zugang zur Ausbildung

Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung oder mindestens einjährigen Ausbildung in der Kranken- oder Altenpflegehilfe. Darüber hinaus wird je nach Bildungsanbieter ggf. ein Vorpraktikum von z.B. 2-wöchiger Dauer gefordert.

Auswahlverfahren: Je nach Bildungsanbieter kann ggf. das Ablegen einer Aufnahmeprüfung erforderlich sein.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

  • Biologie: Während ihrer Ausbildung lernen die angehenden Anästhesietechnischen Assistenten und Assistentinnen, die Körperreaktionen der Patienten auf die Anästhesie zu verstehen. Wer dabei auf Kenntnisse in Humanbiologie zurückgreifen kann, ist im Vorteil.
  • Chemie: Angehende Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen lernen, Anästhesiematerialien und Narkosegeräte vor- und nachzubereiten sowie Hygiene und Keimfreiheit sicherzustellen. Dafür verwenden sie chemische Substanzen, z.B. Desinfektionsmittel , deren Wirkungsweise man mit chemischen Kenntnissen besser versteht.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Umgehen mit medizinisch-technischen Daten)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Abstimmen mit dem Anästhesieteam)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Betreuen von Patienten vor und nach der Anästhesie)
  • Textverständnis (z.B. Lesen von z.T. auch fremdsprachiger Fachliteratur)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Anfertigen von Dokumentationen über Arbeitsabläufe in der Anästhesie)

Ausbildungsinhalte

Während der schulischen Ausbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:

  • hygienische Arbeitsweisen kennen und einüben
  • medizinisch-technische Geräte vorbereiten, bedienen und nachbereiten
  • Schmerztherapie adäquat umsetzen, Patiententransporte geplant und strukturiert durchführen
  • Anästhesieassistenz geplant und strukturiert ausführen
  • bei Diagnostik und Therapie in der Ambulanz/Notfallaufnahme assistieren
  • bei Diagnostik und Therapie im Tätigkeitsfeld Endoskopie assistieren
  • im Tätigkeitsfeld Operationsdienst mitwirken
  • Kommunizieren, beraten und anleiten, in Gruppen und Teams zusammenarbeiten
  • berufliches Handeln an rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Qualitätskriterien ausrichten

Praktikum: Im Praktikum bzw. in der Praxisphase arbeiten die angehenden Anästhesietechnischen Assistenten und Assistentinnen in der Anästhesieabteilung verschiedener Operationsbereiche sowie z.B. in den Bereichen Ambulanz und Endoskopie mit.

 

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit